Monat: April 2021

Segensreicher Frühlingsabend – Hörgenuss für zuhause

“…und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit!”

(Ps 145,15b)

Herzlich Willkommen zu dieser ungewöhnlich guten Veranstaltung: Segensreicher Frühlingsabend – Hörgenuss für zuhause!

Gönnen Sie sich mit segensreicher Lyrik und schöner Musik eine kleine Auszeit und lassen Sie sich von uns durch einen segensreichen Frühlingsabend leiten.

Kochen Sie sich ihr Lieblingsfrühlingsrezept oder gönnen Sie sich für die halbe Stunde eine Tasse Kaffee oder Tee zur Entspannung.

Hier finden Sie die Audiodatei zum Anhören:

Drücken Sie einfach auf Start und genießen Sie. Mit der Pausentaste können Sie Audiodatei anhalten und auf der Verlaufsleiste vor- und zurückspringen.

Bei Bedarf erhalten Sie eine gedruckte Textversion an der Infothek im [ka:punkt].

PS: Am Mi. 19.05. um 18:00 Uhr laden wir zu einem kurzen Austausch per Zoom ein.

Unter diesem Link können Sie dem Zoom-Meeting beitreten: https://zoom.us/j/93301237408?pwd=bWh3YWx0cW4vRnlBM2FYeWpCN2xNZz09

Meeting-ID: 933 0123 7408, Kenncode: 636747

Oder Sie erreichen uns über die unten genannten Kontaktdaten.

Gesegnete Mahlzeit
wünschen

Jeremias Pfeiffer, Musik
Maria Hasler, Kath. Fabi Hannover, , 0511-1640573
Ulrike Langer, [ka:punkt], , 0511-27073943

Wir freuen uns über eine Basisspende von 5,- € für diese Veranstaltung.
Stichwort: „Frühlingsabend“
Konto vom [ka:punkt]: IBAN:DE88 520604100300617717

Vergeben und vergessen…

Wir hocken aufeinander, die Nerven liegen blank; manches Wort, das fällt, verletzt, mancher Tonfall verschreckt–wir machen uns das Leben schwer. Wann waren Sie zuletzt in so einer Situation, in der Sie das Gefühl hatten, da habe ich mich falsch verhalten. Oder umgekehrt: das Verhalten des/der anderen hat mich wirklich verletzt. Es tut mir weh, was da gesagt wurde oder was passiert ist.

Entschuldigen bedeutet nicht ungeschehen machen

Sich zu entschuldigen hilft, auch wenn es nichts ungeschehen macht. Kein Schwamm drüber! Aber es macht deutlich, dass ich verstehe, dass ich mich falsch verhalten habe; dass ich bemerke, wie ich den/die andere*n verletzt habe; dass ich mein Verhalten ändern will. Um Verzeihung bitten oder zu verzeihen bedeutet: Wir wollen wieder gut sein, es soll ausgeräumt sein, was zwischen uns steht. Frieden finden zwischen dir und mir, ist ein erstrebenswertes Ziel. Es macht das Leben leichter, weiter, tiefer und reicher.

Doch was ist zu tun, wenn Unverzeihliches passiert? Oder wenn ich nicht verzeihen kann oder will? Wie kann ich verhindern, dass mich dieser Schmerz gefangen hält und mich am Leben hindert? Wie kann ich mich so lösen, dass nicht Groll und Verbitterung mein Leben bestimmen? Wie kann der Friede in meinem Leben wieder Platz nehmen?

Zu vergeben ist vor allem eine Entscheidung:

  • Vergeben bedeutet nicht, zu vergessen oder zu entschuldigen.
  • Vergebung ist unabhängig vom anderen. Es ist egal, ob er/sie sein/ihr Verhalten als falsch erkennt und sich ändern will. Es ist auch unabhängig davon, ob es eine übereinstimmende Auffassung von der Vergangenheit gibt.
  • Vergebung bedeutet, dass ich etwas weggebe: das Recht auf Rache; das Bedürfnis, das Unrecht immer wieder zur Sprache zu bringen; das Recht auf Wiedergutmachung.
  • Vergebung kann ein langer Prozess sein.
  • Vergebung löscht nicht meine Verletzung, meint nicht: alles ist wieder gut zwischen uns. Aber sie befreit mich von der Fessel des Vergangenen und evtl. auch von der Person, die mich verletzt hat.
  • Vergebung ist die Voraussetzung für einen Neuanfang – vor allem mit mir selbst!

Inneren Frieden zu finden, ist ein erstrebenswertes Ziel. Manchmal muss man dafür auf etwas verzichten. Doch es lohnt sich! Denn innerer Frieden setzt Energien frei, lässt uns (auf)-atmen und weit werden!

Jutta Johannwerner

ist Leiterin des ka:punkt und der Beratungsstelle im Forum.

Sie reist und fotografiert gerne, freut sich an schönen Dingen und an den Menschen, denen sie begegnet.