Monat: Juli 2021

“Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr…”

„Reisen meint weder das Verlassen des Heimes noch der Heimatstadt, noch des sogenannten Vaterlandes. Reisen meint vor allem: das Verlassen der Gewohnheit.

Günter Kunert –

Bei uns hat die Ferienzeit begonnen. Haben Sie Ihre Tasche auch schon gepackt? Endlich raus, aus dem Alltag; es war ja auch anstrengend genug! Seit Monaten alles unter erschwerten Bedingungen im Beruf, im Privatleben, in der Schule. Wie kann ich da jetzt einmal abschalten, Luft holen, mich unbeschwert und leicht fühlen? An welchem Ort geht das und wie geht das? Ich vermute einmal, das sind Fragen, mit denen Sie sich beschäftigt haben in den letzten Wochen. Silke Weinig hat einmal Erholungstypen klassifiziert:

 Der kulturelle Entspannungstyp

Sie entspannen sich gut bei Literatur, Musik.,Kunst und Kultur. Der Besuch von Museen und Ausstellungen, Theater, Konzerten oder Vorträgen bringt Sie auf andere Gedanken, oder das Lesen, Schreiben, Fotografieren, Malen, Zeichnen. Besuchen Sie Kurse!

Der aktive Entspannungstyp

Nichtstun fällt Ihnen eher schwer. Am besten schalten Sie ab, wenn Sie etwas tun. Werkeln Sie etwas oder arbeiten Sie im Garten, wenn Sie einen haben, sogar Aufräumen kann entspannend sein. Probieren Sie neue Rezepte aus! Beim Wandern, Wassersport, Radfahren usw. sind Sie in Ihrem Element.

Der sportliche Entspannungstyp

Sie entspannen sich am besten, wenn Sie sich so richtig auspowern. Gleichgültig, welche Aktivität es ist, Sie brauchen Herausforderungen.

Der gesellige Entspannungstyp

Sie fühlen sich so richtig wohl, wenn Sie mit anderen zusammen sind. Dabei übernehmen Sie gerne auch Aufgaben mit anderen und für andere. Sie finden Entspannung in einer sozialen Aufgabe, geselligen Veranstaltungen, Gruppenausflügen.

Der Wellness Entspannungstyp

Sie mögen es, Körper und Geist zu verwöhnen. Sie entspannen sich gerne in der Badewanne, in der Sauna, am Strand, am See, im garten – überall, wo es ruhig ist und zum „Wegdösen“ einlädt.

Haben Sie sich darin irgendwo wiedergefunden? Und haben Sie Ihren „Typ“ bei der Planung berücksichtigt? Egal, ob Sie wegfahren oder zuhause bleiben, ein paar Basics können Sie überall berücksichtigen:

  • Sperren Sie alle Themen die mit Arbeit/ den gewohnten Alltag zu tun haben in einen „Schrank“ und holen Sie alles erst am Ende wieder hervor. Distanzieren Sie sich psychisch (so) von Ihrem Arbeitsalltag für die Dauer Ihres Urlaubs.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie genügend Schlaf bekommen. Das kann auch ein Power-Nap im Laufe des Tages sein – so, wie es Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.
  • Bewegung ist wichtig. Die Seele entspannt sich mit körperlicher Anstrengung.
  • Lenken Sie Ihr Interesse, ihre Aufmerksamkeit auf etwas Neues. Lernen Sie im Urlaub etwas Neues oder probieren Sie etwas Neues aus.
  • Seien Sie achtsam und versuchen sie, das, was Ihnen gerade begegnet mit allen Sinne aufzunehmen: beim Spaziergang am Strand, im Wald, beim Stadtbummel – selbst im Supermarkt.
  • Durchbrechen Sie Ihren gewohnten Alltagsrhythmus – machen Sie auf jeden Fall etwas anders!

So kann es für Sie entspannend und erholsam werden. Jedenfalls wünschen wir es Ihnen sehr und vielleicht kann ja auch ein Kaffee im ka:punkt dazu gehören.

P.S.: Dies alles gilt übrigens nicht nur für den Urlaub, sondern auch für die Freizeit im Alltag!

Jutta Johannwerner

ist Leiterin des ka:punkt und der Beratungsstelle im Forum.

Sie reist und fotografiert gerne, freut sich an schönen Dingen und an den Menschen, denen sie begegnet.

Wir haben wieder geöffnet!

Endlich ist es soweit! Ab heute ist der [ka:punkt] wieder für Gäste geöffnet! Wir freuen uns, dass wir Sie im Café im Forum zunächst an 3 Tagen in der Woche (Di/Mi/Do) von 12:00-16:00 Uhr wieder begrüßen dürfen. Freitags öffnen wir das Forum vorerst nur für den Gottesdienst 12:00-14:00 Uhr.

Haben Sie Lust, sich ehrenamtlich bei uns zu engagieren? Wollen Sie etwas von Ihrer kostbaren Zeit verschenken? Sie bekommen viel zurück – versprochen! Wir suchen wieder Freiwillige, die unser Team verstärken möchten, damit wir weiterhin unsere Gastfreundschaft anbieten können. Melden Sie sich gern telefonisch unter Telefon 270 739-41 (Jutta Johannwerner).

Die Beratung im Forum steht Ihnen Mo-Fr von 14:00 – 16:00 Uhr wieder offen – spontan, kostenfrei und ohne Terminvereinbarung. Sie können aber auch weiterhin anrufen: 270 739-13.

Auch unsere Veranstaltungen starten wieder, bzw. werden eine Zeitlang noch in einer Mischung aus virtuell (im Internet) und präsentisch (vor Ort) durchgeführt. Bitte schauen Sie in unseren Veranstaltungskalender.

Die verschiedenen Beratungsstellen im Haus haben in den vergangenen Wochen nach und nach Ihre Angebote auch wieder auf die präsentische Beratung umgestellt.

Da sich die Vorschriften immer noch schnell ändern, schauen Sie bitte immer wieder mal nach unter welchen Bedingungen Sie zu uns kommen können. Für uns gelten die Regeln der Innengastronomie.

Kopfsache – Ausstellung mit Bildern von Franziska Jäger

Bis zum 26. August entführt die Ausstellung “Kopfsache – Bilder von Franziska Jäger” die Betrachtenden in die Welt der Malerei. Aus der Farbe heraus entstandene Köpfe tauchen aus den Bildern auf und erzählen durch den gestischen Duktus ihre eigene Geschichte. Die Werke sind in der Technik Acryl auf Leinwand gearbeitet. Die Bilder spielen mit der Erkennbarkeit der Form, wodurch die menschliche Darstellung farblich dekonstruiert wird. Die Anwendung von Abstraktion kreiert so einen intensiven persönlichen Moment.

Ab Dienstag, 6. Juli, ist das Forum endlich wieder für unsere Gäste geöffnet. Wir freuen uns, dass wir rechtzeitig zur Wiedereröffnung diese sehenswerte Ausstellung präsentieren können!

Da die geplante Vernissage aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht stattfinden konnte, planen wir eine Finissage. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

“Franziska Jäger (*1995, Gütersloh, Deutschland) fertigt Gemälde und Druckgrafiken an. Ihre Bilder spielen mit der Erkennbarkeit der Form. Menschliche Darstellungen werden farblich dekonstruiert, sodass manchmal erst auf den zweiten Blick das Figürliche zu erkennen scheint. Die Anwendung von Abstraktion kreiert einen intensiven persönlichen Moment, der durch ausgearbeitete Partien und Auslassungen zum Nachdenken einlädt. Durch das Spiel von Akzeptanz und Ablehnung wird eine Stimmung geschaffen, die Betrachtende in seinen Bann zieht. Durch die Betonung der Ästhetik des Düsteren entführt sie den Betrachter in eine andere Welt.”

(Aus der Homepage der Künstlerin).

Mehr zu entdecken gibt es auf franziska-jaeger.jimdo.com