Monat: Oktober 2021

Was ist “geistliche Begleitung”?

Frau S. ruft mich an und fragt, ob sie mit mir reden kann. Sie ist besorgt, weil sie das Empfinden hat, dass ihr ein großer Teil ihres Vertrauens in das Leben und in Gott abhandengekommen ist. Seit dem Tod ihres Mannes treibt sie das um, und sie hat eine große Sehnsucht danach, wieder Vertrauen zu können.

Frau B. hat nach langer Pause wieder Kontakt zu ihrer Mutter bekommen. Eine belastete Beziehung. Sie fragt sich: „Wie kann ich diese Beziehung gestalten? Wie kann ich vergeben, was schicksalhaft zwischen uns steht? Wie kann ich zu ihr finden, ohne mich zu ‚missachten‘? Wie kann ich mit Schuld und Schuldig-bleiben meinen Frieden finden?“

Herr K. ist empört über die Kirche. Zu vieles, was er nicht nachvollziehen kann, zu vieles,
was er rundweg ablehnt, zu vieles, was ihn richtig aufwühlt. Und dennoch gibt es die Erfahrungen des Glaubens in seinem Leben – schöne Erfahrungen von Geborgenheit, von
Gemeinschaft, von Aufgefangenwerden. Mit diesen Erfahrungen hat er gelernt, Gott
in seinem Leben zu entdecken und Gott hat ihm immer geholfen – aber die Kirche?! „Wie kann ich diesen Zwiespalt zusammenbringen?“, fragt er sich, „oder muss ich das gar nicht?“

Vielleicht beschäftigt auch Sie die Frage, was in Ihrem Leben noch fehlt, oder wie Sie sich selbst besser verstehen können. Vielleicht gibt es eine unklare Sehnsucht in Ihnen oder Sie sind ratlos, wie Sie mit den Herausforderungen Ihres persönlichen Lebens umgehen können.

Vielleicht möchten Sie sich mit Ihren Glaubensfragen auseinandersetzen oder Ihre Position zur
Kirche neu bestimmen. Gespräche als Hilfe auf dem Glaubensweg

Geistliche Begleitung ist eine Möglichkeit, das eigene Leben mit Gott ins Gespräch zu bringen und es aus dieser Beziehung heraus mehr und mehr zu verstehen und zu gestalten. Dabei geht es in regelmäßigen Gesprächen um das alltägliche Leben, Wachstum, Krisen und Veränderung.

Wenn Sie an solchen Gesprächen interessiert sind, wenden Sie sich gern an mich. ich stehe Ihnen als gelistliche Begleiterin zur Verfügung.

Kontakt: Jutta Johannwerner, Telefon 0511 270 739-41,


Draußen in den Straßen – Bilder von Axel Ferber

“Ist das ein Foto – oder ist es gemalt?” Diese Frage stellen sich zurzeit viele Besucher*innen des Forums und gehen noch ein Stück näher an das Bild heran. Die fotorealistischen Malereien unserer aktuellen Ausstellungen faszinieren durch diesen Effekt.

Axel Ferber, der Künstler dieser Ausstellung schreibt dazu:

“Unsere Welt ist überschwemmt mit Bildern. Der Grund, warum ich selber auch noch
welche machen muss, ist wohl Notwehr. Außerdem vermittelt mir die Malerei Halt
und Struktur. Bei einer Umschulung zum Tischler habe ich das Technische Zeichnen
kennengelernt und weiß seitdem, dass Genauigkeit und Disziplin für mich beim
Bilder fertigen befriedigend und regelrecht beglückend sein können (wenn‘s funktioniert).
Seit etwas über 20 Jahren male ich autodidaktisch nach meist selbst aufgenommenen
Fotovorlagen.”

Die Ausstellung ist noch bis zum 24. November zu sehen.