Möge dein Himmel blau sein

Segenswünsche aus Irland sind eine Wohltat, weil sie so lebenspraktisch und geerdet sind. Und der Oktober ist eine gute Zeit, sich so einen Segenswunsch einmal zusprechen zu lassen. Ein bisschen in der Wende von draußen nach drinnen, von Fülle zu Bescheidenheit, von hell nach dunkel und von laut nach leise. Eine Zeit, wieder etwas besinnlicher zu werden, Worte auf sich wirken zu lassen, Träumen und Sehnsüchten nachzuhängen.

Mögen deine Himmel blau sein,
mögen deine Träume wahr werden,
mögen deine Freunde wahrhaft Freunde sein,
mögen Glück und Lachen deine Tage ausfüllen.

Dass jede Gabe, die Gott dir schenkt, mit dir wachse und
dir dazu diene, denen Freude zu schenken, die dir begegnen.

Dass du immer einen Freund hast, der es wert ist, so zu heißen,
dem du vertrauen kannst, der dir helft, wenn du traurig bist,
der mit dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt.

Und noch etwas wünsche ich dir:
Dass du in jeder Stunde der Freude und des Schmerzes
die Nähe Gottes spürst – das ist mein Wunsch für dich
und für alle, mit denen du verbunden bist.

Das ist mein Wunsch für dich – heute und alle Tage.

Irischer Segenswunsch

Foto:

Kategorie Auf den Punkt gebracht

Das Trauercafé bietet Raum für Gespräche

Das Trauercafé für An- und Zugehörige, die einen nahen Menschen verloren haben, findet ab sofort wieder regelmäßig im [ka:punkt] statt. Nach der Corona bedingten Unterbrechung bieten die Mitarbeitenden vom ambulanten und stationären Bereich des Hospiz Luise an jedem ersten Sonntagnachmittag im Monat von 15:30 -17:30 Uhr die Gelegenheit zu Kontakt, Begegnung und Austausch bei Kaffee, Tee und Kuchen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. (0511) 524876-14 oder per E-Mail .

Neues Halbjahresprogramm erschienen

Wir bieten Corona die Stirn! Nachdem wir den [ka:punkt] jetzt für unsere Besucher*innen und Gäste nach einer längeren Zwangspause wieder öffnen konnten, folgt jetzt der zweite Schritt: Unser neues Halbjahresprogramm liegt druckfrisch vor. Wir sind optimistisch und freuen uns, dass wir auch unter den gegebenen Umständen unser Angebot aufrecht erhalten können. Es gibt natürlich noch einige Einschränkungen, was Zeiten, Teilnehmerzahlen u.a. betrifft. Dafür bitten wir um Verständnis. Aber wir haben ein gutes Hygienekonzept, das unseren Mitarbeiter*innen und Gästen größtmögliche Sicherheit bietet.

Hier finden Sie unser Programm zum Durchblättern. Viel Spaß beim Anschauen und kommen Sie gern mal vorbei! Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Der [ka:punkt] öffnet wieder seine Türen!

Endlich ist es soweit: Nach drei Monaten Corona bedingter Schließung ist unser Haus wieder für Sie geöffnet und wir freuen uns sehr, Sie bei uns wieder persönlich begrüßen zu dürfen: Im Café und in der Beratung!

Zurzeit sind unsere Möglichkeiten noch (zeitlich) begrenzt, aber wir machen möglich, was unter Berücksichtigung der allgemeinen Schutzmaßnahmen möglich ist! Kommen Sie gerne auf eine Tasse Cappuccino herein und nehmen Sie unsere Gastfreundschaft wahr.

Das Café ist bis auf weiteres Montag – Freitag von 12:00 – 16:00 Uhr für Sie geöffnet. Die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt (Freitag bis 14:00 Uhr nur für Gottesdienstbesucher*innen). Haben sie bitte Verständnis, dass wir deswegen die Verweildauer bei Bedarf auf eine Stunde begrenzen.

Auch die Beratung im Forum ist wieder persönlich möglich:
Montag – Freitag von 14:00 – 16:00 Uhr bieten wir Ihnen kostenlos, anonym und spontan, also ohne Terminabsprache Beratungsgespräche im geschützten Rahmen an.

Unsere Beratungsstellen und die Seelsorge ermöglichen schrittweise auch wieder die persönliche Begegnung.

Freitags um 12:30 feiern wir wieder Heilige Messe, aufgrund des erhöhten Platzbedarfes im Forum. Hierzu melden Sie sich bitte im Sekretariat (270739-0) an. Ab August findet auch wieder das Mittagsgebet im Raum der Stille statt.

Unsere Veranstaltungen beginnen vorsichtig und nach den gesetzlich vorgegebenen Möglichkeiten. Unsere neues Programm ist – optimistisch, wie wir sind, erschienen. Alle Öffnungszeiten und Angebote sind allerdings unter den gegebenen Umständen mit Vorbehalt gültig.

Wir freuen uns auf Sie und danken Ihnen für Ihre Geduld und Treue!
Herzlich Willkommen!

“Malen heißt nicht Formen färben, sondern Farben formen.” (H. Matisse)

Ausstellung mit Bildern von Gisela Müller

25. September bis 5. November

Vom 25.09. – 5.11.2020 sind im Forum Bilder in Acryltechnik von Gisela Müller zu sehen. Für die Künstlerin war es wichtig, einen Ausgleich zu ihren Tätigkeiten im medizinischen Bereich zu finden.

In der Vergangenheit war sie kreativ tätig in den Bereichen Handwerk, künstlerisches Gestalten mit Ton und Speckstein, Ausdruckstanz und Musik.

Doch dann entdeckte sie ihre Freude an der Acrylmalerei und  deren unendlichen Möglichkeiten.

Sie will mit ihren Bildern nichts abbilden, sondern dem Unbewussten eine Möglichkeit des Ausdrucks verschaffen und ist oft selbst überrascht, was entsteht.

Wer hilft mir beim Grafik-Design?

Wäre ich bei „Wünsch dir was…“

…dann wünschte ich mir, wenn ich mal wieder verzweifelt vor meinem PC sitze und versuche eine ansprechende Postkarte für eine Veranstaltung zu entwerfen und das richtige Foto einfach nicht auftauchen möchte, die gewünschten Worte nicht in das Textfeld passen oder die Technik mir wieder mal ein Schnippchen schlägt, weil ich einfach nicht so geübt bin und meine PC-Geduld am Ende ist…

 Ja, genau dann wünschte ich mir eine Person, die sagt:

„Das ist doch gar nicht so schwer. Mir geht das leicht von der Hand und ich könnte mir gut vorstellen in genau diesem Bereich das Team der vielen Ehrenamtlichen im [ka:punkt] zu verstärken. Du kannst ja mal sagen, was du genau heben möchtest und wie du dir die Zusammenarbeit vorstellst. Dann setze ich mich hin und gestalte ein paar Entwürfe. Wenn sie dir gefallen, bin ich bereit, den nächsten Auftrag von dir anzunehmen, wenn nicht, war es ein Versuch und du musst weiter nach der `richtigen´ Person suchen!“

Was wäre es schön, wenn ich tatsächlich jemanden finden würde, der oder die sich angesprochen fühlt.

Sollte das auf Sie zutreffen, freue ich mich über eine Mail: oder einen Anruf 0511-27073943.

Alles ganz anders

Urlaub im Urwald 

Ich gehe im Urwald für mich hin…
Wie schön, dass ich im Urwald bin:
man kann hier noch so lange wandern
ein Urbaum steht neben dem andern.
Und an den Bäumen, Blatt für Blatt,
hängt Urlaub. Schön, dass man ihn hat.
(Heinz Erhard)

Mich hat dieses Gedicht erst einmal verwirrt und dann habe ich herzhaft geschmunzelt. Ur-Laub hängt an den Bäumen. Wie herrlich, einmal ganz anders zu denken, wie erfrischend, sich gedanklich aus der Bahn werfen zu lassen. Ein echter Gegensatz zu dem, was ich aktuell auch erlebe. Aus der Bahn geworfen – ja, aber eher belastend: neue Hygieneregeln beachten (Oh je, schon wieder nicht dran gedacht, in die Armbeuge zu niesen), neue Verhaltensweisen antrainieren (Mist, die Maske liegt noch im Auto – also wieder zurück). Stress, Last, keine Leichtigkeit.

Wenn der/das Ur-Laub an den Bäumen hängt kann man sich am Urlaub erfreuen und reichlich davon pflücken. Urlaub ist freie Zeit. Vielleicht haben Sie freie Zeit auch ohne Urlaub zu haben. In jedem Fall ist frei Zeit eine Gelegenheit, einmal ganz anders zu achten, zu denken, zu handeln.

Nehmen Sie sich Zeit und suchen Sie sich einen Platz in der Natur. Schließen Sie die Augen und lauschen Sie den Geräuschen um sich herum. Was klingt nah, was klingt fern? Wo rauschen die Blätter, wo hören sie die Geräusche der Straße? Welches Geräusch ins angenehm, welches weckt Erinnerungen?

Suchen Sie sich einen anderen Platz, einen, der Ihnen ein schönes Motiv für Ihre Augen bietet: Wolken am Himmel, Menschen im Café, ein schöner Garten. Nehmen Sie das Bild in sich auf, achten Sie auf Details, schließen Sie die Augen und nehmen sie das Bild in sich hinein. Es gehört Ihnen und Sie können es jederzeit wieder hervorholen mit Ihrem inneren Auge.

Für mich ist es immer eine kleine Auszeit, wenn es mir gelingt, mich in einen solchen Augenblick zu vertiefen und für einen Moment nur Vogelgezwitscher zu hören oder nur Wolken zu sehen. Ur-Laub eben.

Jutta Johannwerner

Wir feiern wieder Gottesdienst

Die Lockerung der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie erlauben es, dass wir im [ka:punkt] auch wieder Gottesdienste feiern! Heute feierte P. Nikolaus Nonn eine Hl. Messe – anders als gewohnt im Forum. Hier ist genügend Platz, sodass die erforderlichen Mindestabstände eingehalten werden konnten. Bis auf Weiteres findet die Eucharistiefeier jeden Freitag um 12:30 Uhr im Forum statt. Hierfür wird vorab um tel. Anmeldung (0511/270 739 – 0) gebeten. Das Café öffnet für alle anderen Gäste dann erst um 14:00 Uhr.

Montags bis donnerstags zur gleichen Zeit ist ab sofort auch wieder das Mittagsgebet im Raum der Stille. Und für das stille Gebet, oder einfach nur um etwas Ruhe und Besinnung zu finden, ist der Raum der Stille durchgehend während der (derzeit verkürzten) Öffnungszeiten des Forums von 12:00-16:00 Uhr geöffnet.

Abschied von der Suchtberatung – Neustart am Leibnizufer

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat der [ka:punkt] sich von den Mitarbeiter*innen der Suchtberatungs- und -behandlungsstelle der Caritas verabschiedet. Die Einrichtung ist zu Beginn des Monats in die Zentrale des Caritasverbandes Hannover e.V. am Leibnizufer gewechselt. Es war ein bewegender Abschied, war doch die Suchtberatung seit der Gründung des [ka:punkt] vor 20 Jahren fest mit dem Projekt “Katholische Kirche mitten in der City” verbunden und hat dessen Entwicklung immer wieder mit geprägt. Die Kolleg*innen hoben das gute und vertrauensvolle Miteinander und die engagierte Zusammenarbeit zum Wohle der Ratsuchenden hervor. Für den Neustart am Leibnizufer wünschte Jutta Johannwerner, die Leiterin des [ka:punkt], gutes Gelingen und viel Tatkraft. Das Angebot der Caritas-Gesundheits- und Suchtberatung finden Sie hier.

Mehr als 550 Mut-mach-Briefe – dafür sagen wir DANKE!

Vor fast 2 Monaten sind wir mit der Aktion „Mut-mach-Post“ an den Start gegangen. Bis heute konnten mit mehr als 550 Briefe, Karten, Zeichnungen, Gedichte, Geschichten und Basteleien über den [ka:punkt] in Kliniken, Altenheime und Behinderteneinrichtungen von Hannover und Hildesheim Menschen überrascht werden.

Nicht nur die katholischen Schulgemeinschaften Hannovers, sondern auch Personen aus dem Umfeld vom [ka:punkt], sowie Leserinnen der “Kirchenzeitung” aus Bad Harzburg und Celle haben fleißig und liebevoll geschrieben und gestaltet.

Es gab gute Rückmeldungen aus den einzelnen Häusern. Stellvertretend, sage ich hiermit ein herzliches DANKE allen, die diese Aktion ermöglicht und dadurch beigetragen haben, Kontakt zu halten, wo es schwerer oder ganz unmöglich wurde.

Eine ehrenamtliche Person aus dem [ka:punkt] ist selbst in die Situation gekommen, einen Mut mach Brief zu erhalten und hat erzählt, wie wohltuend, ermutigend und schön diese Geste gewesen ist.

Jetzt soll die Aktion „Mut mach Post“ beendet werden.

Wer weiter Briefe schreiben möchte, adressiere sie doch bitte an Onkel, Tante, Oma, Opa… Trotz Zoom, Skype und anderer Videoschaltungen ist ein handgeschriebener oder -gemalter Brief etwas ganz Besonderes. Und vielleicht ergeben sich aus diesen Briefen dann ja sogar kleine Brieffreundschaften.

Ulrike Langer, Gemeindereferentin im [ka:punkt]