[ka:punkt] beteiligt sich an “Woche gegen Rassismus”

“Die Würde des Menschen ist unantastbar,” heißt es im 1. Artikel des Grundgesetzes. Daran erinnert der internationale Tag gegen Rassismus am 21. März. Das Datum geht zurück auf das “Massaker von Sharpeville” im Jahr 1960, während dem bei Protesten gegen das Apartheidsregime in Südafrika 69 Menschen von der Polizei erschossen wurden. Mit zwei Veranstaltungen beteiligt sich der [ka:punkt] an der internationalen “Woche gegen Rassismus”. Am 14. März um 18:30 Uhr beginnt ein Online-Workshop unter dem Titel “Zur Schau getragen: Symbole & Codes der extremen Rechten und ihr Zusammenhang zu Verschwörungsmythen”. Der Workshop wird von einem Referenten der Mobilen Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie geleitet und gibt Auskunft über die aktuelle Entwicklungen in der extrem Rechten und verschwörungsideologischen Szene in Deutschland.

Auf Spurensuche geht es bei einem Stadtrundgang mit dem Historischen Seminar der Universität Hannover am 20. März ab 14:00 Uhr. Bis heute noch finden sich Spuren der deutschen Kolonialgeschichte im Stadtbild. So veranschaulichen beispielsweise Straßennamen oder Denkmäler, welche auf Kolonialakteure oder-schauplätze verweisen, wie nachhaltig sich die Kolonialzeit in die lokale Erinnerungskultur eingeschrieben hat.
Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich: Entweder per E-Mail an  oder telefonisch unter 0511 270739-13.