Kategorie: Aktuelles

“Bibliolog nach Feierabend” geht weiter

Auch im neuen Jahr gibt es eine Neuauflage unserer beliebten Reihe “Bibliolog nach Feierabend”. Passend zum Schwerpunktthema unseres aktuellen Halbjahresprogramms “GemEinsamkeit” sind einige biblische Texte ausgewählt, die sich mit verschiedenen Aspekten des Alleinseins, der Einsamkeit, aber auch der Zugehörigkeit und der Verbundenheit befassen.

Die Bibliologe finden jeweils am Montag von 17.00–18.00 Uhr statt und sind je nach Lage der Pandemie online im Internet oder präsentisch im [ka:punkt].

  • 7. Februar: “Ich habe keinen Menschen.” (Joh 5,7) – Online!
  • 21. März: “Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist.” (Gen 2,18)
  • 2. Mai: “Zwei sind besser als einer allein … und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell.” (Koh 4,9.11)
  • 20. Juni: “Wohin du gehst, dahin gehe auch ich!” (Ruth 1,16)

Bibliolog ist eine frische und lebendige Methode, in die alten Bibeltexte einzutauchen und sie mit der eigenen Lebensgeschichte zu verweben. Jeder Bibliolog ist in sich abgeschlossen und kann einzeln besucht werden.

Bitte melden Sie sich jeweils bis zum Donnerstag vorher an. Für den Fall, dass die Veranstaltung im Internet statt findet, erhalten Sie dann auch den Link zur Online-Plattform ZOOM. Sie benötigen einen PC/Laptop/Tablet mit Internetanschluss und Kamera+Mikrophon.


Leitung: Gregor Branahl, Dipl.-Theologe und Leiter der Lebensberatung. Der Eintritt ist frei.

Große Freude über neue Mitarbeiterin

Zum Jahresbeginn hat mit Anna-Lena Passior eine neue Mitarbeiterin im [ka:punkt] ihre Stelle als Gemeindereferentin angetreten. Propst Dr. Christian Wirtz begrüßte die 25-Jährige vor der Heiligen Messe im Forum am 7. Januar und wünschte ihr viel Glück und Segen bei ihrer neuen Tätigkeit. Leiterin Jutta Johannwerner freut sich besonders, dass mit der jungen Kollegin auch frische Impulse für den [ka:punkt] kommen und neue Zielgruppen angesprochen werden.

Die gebürtige Gehrdenerin hat nach ihrem Abitur zunächst Auslandserfahrungen beim Freiwilligendienst in Kenia gemacht und danach in Paderborn Religionspädagogik studiert. Die letzten drei Jahre hat sie in einer Kirchengemeinde in Stade als Gemeindeassistentin gearbeitet und tritt nun mit dem Abschluss ihrer zweiten Dienstprüfung ihre erste Stelle als Gemeindereferentin an.

Gespannt ist sie, neben der Mitarbeit im Forum, bei Veranstaltungen und in der Seelsorge, auf die Weiterentwicklung des [ka:punkt]. “Ich freue mich schon jetzt über alle Begegnungen und Gespräche!” sagt die Religionspädagogin, die mit einem Stellenanteil noch einen weiterführenden Masterstudiengang in Transformationsstudien absolviert: Wie können Veränderungsprozesse in Kirche und Gesellschaft begleitet und initiiert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die besondere Verbindung von Sozialer Arbeit und Theologie und reflektiert damit eine wichtiges Zukunftsthema. Und damit ist die Gemeindereferentin, die die Nachfolgerin von Ulrike Langer antritt, im [ka:punkt] doch genau an der richtigen Stelle!

Herzlich Willkommen im [ka:punkt]!

Neues Programm ist erschienen!

Pünktlich zum Jahreswechsel ist unser neuer Halbjahresprogramm erschienen und liegt druckfrisch im [ka:punkt] und demnächst an vielen anderen Stellen zum Mitnehmen aus. Es gibt, neben der Vorstellung unserer ständigen und regelmäßigen Angebote wieder viele interessante Veranstaltungen. Unser Schwerpunktthema in diesem Jahr: GEM-EINSAM-KEIT. Auf unterschiedlichen Wegen wollen wir uns diesem Phänomen in seinen vielen Facetten annähern. Es geht um freiwillige und selbst gewählte Einsamkeit, um gesellschaftliche Aspekte wie das Alleinsein im Alter, um die Möglichkeiten, Isolation entgegenzuwirken. Und wir laden natürlich auch zu Veranstaltungen ein, die Geselligkeit und gemeinsamen Spaß und Unterhaltung versprechen. Blättern Sie gern rein – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hier können Sie das Programm online durchblättern!

Adventsweg Hannover – Ein Interaktiver Stadtrundgang

Einen Stadtrundgang mit Erklärungen zu interessanten Sehenswürdigkeiten, verknüpft mit Infos zu Advent und Weihnachten, bieten wir zusammen mit der Stelle “Kirche im Blick” von der ev. -lutherischen Marktkirchengemeinde und der ev.-reformierten Gemeinde Hannover an. Unter dem Motto “Sehen, hören, mitmachen” gibt es neben Bildern, Texten und Podcast auch ein Quiz mit Gewinnmöglichkeit.

Zwischen dem 28.11.21 und dem 6.1.22 können Sie mit Ihrem Smartphone und der kostenlosen App “Actionbound” einen ökumenischen Adventsweg durch Hannover gehen. Wir verbinden Sehenswürdigkeiten der Stadt mit weihnachtlichen Themen und am Schluss kann man eine “Hitjepuppe” (traditionelles hannoversches Weihnachtsgebäck) gewinnen.

Scannen Sie mit dem Smartphone den QR-Code, um die App zu installieren und den Stadtrundgang zu laden.

Philosophisches Café ist leider abgesagt!

Leider müssen wir die beiden für Donnerstag, 2. und 9. Dezember geplanten Veranstaltungen mit Prof. Jürgen Manemann und Marvin Dreiwes MA vom Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (fiph) absagen. Grund sind die weiterhin ansteigenden Infektionszahlen.

Im neuen Jahr haben wir wieder das philosophische Café im Programm.

Alles verändert sich. Doch was zeichnet Veränderung überhaupt aus? Wie können
Veränderungsprozesse initiiert werden? Und woran können wir uns in all den persönlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen orientieren?

Solche philosophischen Fragen sind viel zu wichtig, um sie allein zu behandeln. Das
philosophische Café sollte anhand kleiner philosophischer Impulse viel Raum bieten,
gemeinsam ins Gespräch und auch ins Diskutieren zu kommen.

… so einfach!

Manchmal erscheint mir unsere Welt unglaublich kompliziert, alles hängt irgendwie mit allem zusammen und richtige Lösungen für einzelne Probleme zu finden ist dementsprechend schwierig. Und dann gibt es immer wieder verblüffend einfache Wege, die zur Lösung führen. Da gibt es zum Beispiel diese Einkaufswagen; große und kleine, mit Kindersitz und ohne. Gut erinnere ich mich an die Zeit, als diese Wagen neu und ungewohnt waren. Sie standen kreuz und quer auf den Supermarktparkplätzen herum, behinderten den Verkehr und führten auch zu Unfällen. Apelle an die Kundschaft nutzten nichts und die bald für Hungerlohn eingestellten Wagenschieber konnten nicht gegen das Chaos an. Da hatte jemand die Idee kleine Verschlüsse und Ketten an den Griffen zu befestigen. Nun musste ein Euro eingeworfen bzw. eingelegt werden, der nur dann wieder herauszunehmen war, wenn der Wagen in der Wagenreihe wieder angeschlossen wurde. Das Problem war weg. Die Leute brachten ihre Wagen zurück und tun dies auch heute, wo inzwischen überwiegend völlig wertlose Plastikchips statt der Euromünzen verwandt werden. So einfach.

Sogar die Bibel kennt schon das Phänomen der einfachen Lösung und weiß, dass das nicht immer leicht anzunehmen ist. Im 2. Buch der Könige ist im 5. Kapitel die Geschichte vom Hauptmann Naaman zu lesen. Dieser erkrankt unheilbar. Ausgerechnet eine Gefangene gibt den Hinweis, dass in ihrer Heimat, beim politisch und militärischen Gegner, ein Prophet lebt, der ihn heilen kann. Beide Königshäuser der verfeindeten Staaten werden involvierte, es gibt Streit und Schwierigkeiten, doch dann zieht Naaman mit einem riesigen Berg an Geschenken los und kommt schließlich zum Haus des Propheten Elischa. Der Prophet empfängt ihn nicht, sondern schickt lediglich seinen Diener heraus und lässt Naaman sagen er solle sich 7 mal im Jordan waschen, dann sei er gesund. Naaman ist über dieses Vorgehen so erbost, dass er beschließt heimzukehren. Nur mit Mühe überreden seine Diener ihn es wenigstens zu versuchen und er wurde gesund. So einfach.

Als Diakon und Seelsorger bei den Maltesern sind mir schon oft Menschen begegnet, denen es ähnlich ging. Sie glaubten unheilbar verletzt worden zu sein von Menschen, die ihnen sehr nahe standen, oder sie hielten ihre Probleme für so chaotisch, dass sie nicht mehr an eine Lösung glaubten und kein Problemschieber der Welt helfen kann. Nach einigen Gesprächen kam es mitunter vor, dass doch eine Lösung erkennbar wurde. Mitunter war nur ein kleiner Schritt erforderlich, der mindestens so schwer war wie der des Naaman, der erst von seinen Dienern überredet werden musste, der aber doch auf der Hand lag. Und dann wie eine Befreiung: So einfach.

Wie ist es in Ihrem Leben? Kennen Sie vergleichbare Situationen? Waren Sie schon einmal verstrickt und verheddert und aussichtslos verloren, oder sind es noch? Von Herzen wünsche ich Ihnen Vertrauen in Gottes Handeln und Menschen an Ihrer Seite, die Ihnen helfen zu guten Lösungen zu finden. Vielleicht wundern Sie sich dann auch rückblickend: So einfach.

Gott behüte Sie,

Ihr

Thomas Müller,

Diakon und Referent für Malteser Pastoral

Was ist “geistliche Begleitung”?

Frau S. ruft mich an und fragt, ob sie mit mir reden kann. Sie ist besorgt, weil sie das Empfinden hat, dass ihr ein großer Teil ihres Vertrauens in das Leben und in Gott abhandengekommen ist. Seit dem Tod ihres Mannes treibt sie das um, und sie hat eine große Sehnsucht danach, wieder Vertrauen zu können.

Frau B. hat nach langer Pause wieder Kontakt zu ihrer Mutter bekommen. Eine belastete Beziehung. Sie fragt sich: „Wie kann ich diese Beziehung gestalten? Wie kann ich vergeben, was schicksalhaft zwischen uns steht? Wie kann ich zu ihr finden, ohne mich zu ‚missachten‘? Wie kann ich mit Schuld und Schuldig-bleiben meinen Frieden finden?“

Herr K. ist empört über die Kirche. Zu vieles, was er nicht nachvollziehen kann, zu vieles,
was er rundweg ablehnt, zu vieles, was ihn richtig aufwühlt. Und dennoch gibt es die Erfahrungen des Glaubens in seinem Leben – schöne Erfahrungen von Geborgenheit, von
Gemeinschaft, von Aufgefangenwerden. Mit diesen Erfahrungen hat er gelernt, Gott
in seinem Leben zu entdecken und Gott hat ihm immer geholfen – aber die Kirche?! „Wie kann ich diesen Zwiespalt zusammenbringen?“, fragt er sich, „oder muss ich das gar nicht?“

Vielleicht beschäftigt auch Sie die Frage, was in Ihrem Leben noch fehlt, oder wie Sie sich selbst besser verstehen können. Vielleicht gibt es eine unklare Sehnsucht in Ihnen oder Sie sind ratlos, wie Sie mit den Herausforderungen Ihres persönlichen Lebens umgehen können.

Vielleicht möchten Sie sich mit Ihren Glaubensfragen auseinandersetzen oder Ihre Position zur
Kirche neu bestimmen. Gespräche als Hilfe auf dem Glaubensweg

Geistliche Begleitung ist eine Möglichkeit, das eigene Leben mit Gott ins Gespräch zu bringen und es aus dieser Beziehung heraus mehr und mehr zu verstehen und zu gestalten. Dabei geht es in regelmäßigen Gesprächen um das alltägliche Leben, Wachstum, Krisen und Veränderung.

Wenn Sie an solchen Gesprächen interessiert sind, wenden Sie sich gern an mich. ich stehe Ihnen als gelistliche Begleiterin zur Verfügung.

Kontakt: Jutta Johannwerner, Telefon 0511 270 739-41,


Freiheit auf drei Rädern

Malteser bieten Rikschatouren gegen die Einsamkeit

Sie bieten Platz für zwei Gäste und ganz viel frischen Wind – die Fahrrad-Rikschas der Malteser nehmen Fahrt auf! Im Rahmen ihres von der Bundesregierung geförderten Projektes „Miteinander – Füreinander“ laden sie alleinstehende oder einsame Senioren zur gemeinsamen Ausfahrt und ermöglichen ihnen so die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen oder Gemeinschaft stiftenden Aktivitäten.

Gesteuert werden die Rikschas, die über 65 kg Leergewicht, stufenlos verstellbare Gangschaltung und 250 Watt E-Leistung verfügen, von Ehrenamtlichen, die extra für diese Aufgabe geschult wurden.

Wohlfühlgeschwindigkeit bei zehn Stundenkilometern

Neben Gesellschaft, Spaß, und Kultur wird natürlich auch die Sicherheit großgeschrieben. Darum gehört das Verhalten im Straßenverkehr ebenso zur Ausbildung der Ehrenamtlichen wie die Erste-Hilfe. Auch die Rikschas selbst sind gut gesichert: Haltestange für die Passa[1]giere, Beckengurt und pannensichere Reifen gehören selbstverständlich dazu.

Die Wohlfühl-Reisegeschwindigkeit dürfte daher bei nur zehn Stundenkilometern liegen. Sehr viel schneller zu fahren kostet Kraft und letztlich auch Akku-Leistung, die im Normalfall für rund 70 Kilometer reicht. Aber auf die Entfernung kommt es auch nicht unbedingt an: Nette Gespräche, Unterhaltung und frische Luft sind viel wichtiger.

Projektkoordinatorin Andrea Eckhoff-Rosenbaum von den Maltesern, die auch im [ka:punkt] vertreten sind, steht für weitere Informationen zur Verfügung. Sie ist unter der (01 60) 95 81 96 41 oder per E-Mail an zu erreichen.

Die Vision von Rettung – Ein Bischof auf der “Sea Eye”

Am Donnerstag, 21.10., 18:30 Uhr, ist Bischof Michael Wüstenberg bei uns zu Gast.

Er erzählt von großen Themen und Einsichten auf seiner Fahrt mit dem Flüchtlings-Rettungsschiff „Sea Eye 4“:

Zwei Wochen ……

  • in denen er sich mit der Situation der Flüchtlinge und ihrer Retter
    auseinandergesetzt hat,
  • in denen er über die Verteilung der Güter der Erde für alle nachdenken konnte und darüber, welche Rolle Hautfarbe und Kolonialismus spielen,
  • in denen er über Solidarität, Weltgemeinschaft und Vereinzelung philosophiert hat.

Er hat die Motivation der „Sea Eye“-Gründer ebenso wie die der Rettungscrew erfahren und festgestellt, dass man aus unterschiedlichen Gründen das Gleiche tun kann.

Moderation: Rüdiger Wala, der Eintritt ist frei.

Bitte melden Sie sich an: 0511 270 739-0, oder per Mail an .

Hintergrund:

Bischof em. Michael Wüstenberg war im April 2021 während der Überführungsfahrt von Deutschland nach Spanien an Bord des Rettungsschiffes SEA-EYE 4, wo es auf seinen ersten Rettungseinsatz vorbereitet wurde, um danach ins Einsatzgebiet aufzubrechen, um flüchtende Menschen in Seenot aus dem Mittelmeer zu retten.

Die Menschen stammen oft aus Syrien, Libyen oder Bangladesch. Bischof Wüstenberg, der vor seiner Emeritierung die südafrikanischen Diözese Aliwal leitete, hat während der Schiffsreise seine Eindrücke in täglichen Nachrichten und Reflexionen u.a. auf Twitter verarbeitet. verarbeiten.

Über seine Teilnahme an der Überführungsfahrt sagt Michael Wüstenberg: „Ich möchte damit als afrikanischer Bischof das Anliegen der Flüchtenden noch besser erspüren und die Situation der Retter kennen lernen und meinen Respekt ausdrücken. An der Rettungsmission selbst konnte der emeritierte Bischof aufgrund der Corona-Pandemie nicht teilnehmen.

Zur Person:

Michael Wüstenberg (66) lebt als emeritierter Bischof in Hildesheim. Er war von 2008 bis 2017 Bischof der Diözese Aliwal in Südafrika. Papst Franziskus nahm zum 1. September 2017 Wüstenbergs Rücktrittsangebot aus gesundheitlichen Gründen an. Bis zu seiner Weihe zum Bischof war Wüstenberg Priester des Bistums Hildesheim. Am 5. Juni 1982 wurde er vom damaligen Bischof Heinrich Maria Janssen in Hildesheim zum Priester geweiht. Er wirkte als Kaplan in Uelzen sowie in Bremen-Nord. 1987 bis zu seiner Freistellung im Jahre 1992 war er Pastor in der Bremer Gemeinde St. Peter und Paul. Im Jahre 1992 ging er nach Südafrika und promovierte 2001 im Fernstudium in Missionswissenschaften an der Südafrikanischen UNISA-Universität. Zwischen 2001 und 2003 war Wüstenberg Generalvikar in Aliwal, anschließend lehrte er Theologie in Pretoria.

Über Sea-Eye e. V.:

Der Verein Sea-Eye e. V. wurde 2015 in Regensburg gegründet und rettet seitdem Menschen im zentralen Mittelmeer aus Seenot. In den ersten Vereinsjahren betrieb der Verein die umgerüsteten Fischkutter SEA-EYE und SEEFUCHS und brachte 2018 die ALAN KURDI unter deutscher Flagge in den Einsatz. Im Herbst 2020 kaufte der Verein die SEA-EYE 4 und rüstete sie zum Rettungsschiff um. Die ersten Einsätze der SEA-EYE 4 sind für Mai 2021 geplant. Insgesamt beteiligten sich über 1.000 ehrenamtliche Crewmitglieder an der Rettung von 15.189 Menschen.