Kategorie: Aktuelles

Ehe-, Familien- und Lebensberater*innen begrüßen #outinchurch

Der Bundesverband Katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -berater e.V. solidarisiert sich mit den Initiator*innen von #outinchurch. Mit dieser Aktion haben sich 125 Mitarbeitende in der katholischen Kirche in einer öffentlichen Aktion als queere Menschen gezeigt. In ihrem Manifest fordern sie u.a. eine Korrektur der menschenfeindlichen lehramtlichen Aussagen zu LBGTQ + Personen, sowie die Änderung des Kirchlichen Arbeitsrechtes, damit niemand mehr Diskriminierung oder Kündigung befürchten muss.

Der Bundesvorstand des Verbandes erklärt: “Seit Jahrzehnten beraten und begleiten wir in der EFL-Beratung auch queere Menschen. Wir wissen um die Probleme in den Familien und das Ringen um Anerkennung und Akzeptanz in unserer Gesellschaft und Kirche. Wir begleiten ihre Identitätssuche, erfahren von Unsicherheit und Selbstzweifeln, erlittenen Verletzungen und Trauer, wenn sie z.B. aus ihren Herkunftsfamilien ausgeschlossen werden. Wir erfahren die Verunsicherungen von Eltern, deren Kinder “irgendwie anders” sind, ihren belastenden Schuldgefühle in der Erziehung etwas verkehrt gemacht zu haben. Wir hören von Menschen, die in einer heterosexuellen Beziehung leben und ihre homosexuellen Neigungen nicht länger unterdrücken möchten. Wir teilen die existentiellen Ängste und den Ärger von Betroffenen, kirchlich Angestellten, und, und, und.

Und: Wir begrüßen den kraftvollen Mut, den entschiedenen Glauben und die Liebe der Initiator:innen von #outinchurch. Ihnen gehört unsere Solidarität.
Als Berater:innen im kirchlich-katholischen Kontext sind wir orientiert am christlichen Menschenbild und leben aus der Zusage, dass Gott jeden Menschen bedingungslos liebt. Uns schmerzt und beschämt, wenn Menschen in unserer Kirche wegen ihres So-seins diskriminiert, bedroht, entwertet und verletzt werden. Das muss aufhören!
Als Vorstand unseres BV-EFL haben wir beschlossen die Bewegung “outinchurch” zu unterstützen. Wir fühlen uns ihren Zielen und Forderungen sehr verbunden.

Gegen den Krieg anbeten?

Seit Wochen war es angekündigt. Eine Katastrophe mit Ansage. Es kommen zu sehen und nichts, nichts machen zu können, ist schrecklich. Krieg ist schrecklich, er ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die eigene Ohnmacht aushalten, nicht daran verzweifeln, aber auch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und resignieren… Was tun? Kann beten helfen? Die Hände falten, aber dann auch wieder zur Faust ballen zum Protest, sie zur Versöhnung reichen, etwas aufbauen statt zu zerstören. Die Hände öffnen zur Schale, ja, auch mal in den Schoß legen um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu sammeln. Und dann wieder aufstehen und NEIN sagen. Wir laden ein zum Gebet für den Frieden. Ob das etwas ändert? Wer weiß. Jeden Tag von 12:00 bis 18:00 Uhr im Raum der Stille. Ein Schweigen. Ein Seufzen. Eine Kerze anzünden. Für den Frieden. Für das Leben. Gegen den Hass. Gegen den Wahnsinn. Weil nichts tun auch nichts bringt.

EQUAL PAY DAY

Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 18 Prozent weniger als Männer, das hat das Statistische Bundesamt für das Jahr 2020 berechnet. Rechnet man den Wert von 18 Prozent in Tage um, arbeiten Frauen vom 1. Januar an 66 Tage umsonst. Der nächste Equal Pay Day findet deshalb am 7. März 2022 statt.

In einem breiten Bündnis von Frauenverbänden, Gewerkschaften und anderen Organisationen finden jährlich am Equal Pay Day bundesweit zahlreiche Aktionen statt.

Vor dem [ka:punkt] in der Grupenstraße gibt es am 7. März von 15:00-17:00 Aktionen, Diskussionen und Informationen zum Equal Pay Day.

STARKE WORTE ab 15:45 Uhr:

  • BARTH, Jutta (Vorsitzende Sozialausschuss Regionsversammlung Hannover, CDU)
  • CARL, Maxi (SPD-Sprecherin Gleichstellungsausschuss Rat der Stadt Hannover)
  • KÄMPFER, Friederike (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Hannover, Bündnis 90/Die Grünen)
  • VON PALUBICKI, Monika (stellvertr. Bundesvorsitzende Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands)
  • WEIGERT, Jutta (Gleichstellungsbeauftragte Bistum Hildesheim)
  • WOLFSTÄDTER, Alexa (Referentin für Frauen- und Gleichstellungspolitik, Verdi-Bundesvorstand) ZEMKE, Cornelya (Gleichstellungsbeauftragte ev.-luth. Stadtkirchenverband Hannover)

Wir fordern die gerechte Bezahlung und bessere finanzielle Absicherung von Frauen. Nutzen wir die Chancen, die die Digitalisierung und die neuen Technologien auf dem Arbeitsmarkt bieten.

Kommen Sie mit uns darüber ins Gespräch, informieren Sie sich.

In Zusammenarbeit mit Bund der deutschen katholischen Jugend, Katholische Arbeitnehmer*innen Bewegung, Katholischer Deutscher Frauenbund, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, Kolping, u.a.

GOTT.VOLL – 40 Tage in unserer Stadt unterwegs

Vom 2. März – 16. April bieten wir Impulse für jeden Tag der Tag der Fastenzeit an.

Hingehen, hinhören, hinsehen und wahrnehmen.

Sich neu auf das eigene Umfeld, die eigene Stadt, die Nachbar*innen, Freunde und Fremde einlassen.

Gott dort entdecken, wo er schon vor langer Zeit hingezogen ist – mitten in Hannover.

Gott, der in die Nachbarschaft zieht.

Gott, der den Menschen nahekommt, sie intensiv kennenlernt, einer von ihnen wird.

Gott, der hinsieht. Gott, der wahrnimmt.

Im Forum vom [ka:punkt] gibt es das Kartenset für die 40 Tage zum Mitnehmen. Wir teilen die Impulse jeden Tag auf Instagram und facebook.
Du kannst dir die Impulse aber auch mit diesem Link über eine kostenlose App oder den Browser öffnen:

https://calendar.myadvent.net/?id=3zoja7tgwdd0njfg0ulmaubfsphsoe6z

Am 29. März bist Du um 19 Uhr in den ka:punkt eingeladen, da teilen wir Brot, Zaziki, Saft und unsere Perspektiven und Erfahrungen in der Stadt.

Anmeldung und mehr Infos:

Dank für das Material an das freshX-Netzwerk!

Unser Schwerpunktthema

Eine Mitarbeiterin sagte mir neulich: „Wissen Sie, was an der Erfahrung der Lock-Downs gut war? Ich habe gemerkt, dass ich die ganzen vielen Verabredungen, Feiern und Events gar nicht brauche. Den Stress muss ich mir in Zukunft nicht mehr antun.“

Der Lock-Down als Erfahrung der Entschleunigung – einige Menschen haben das so beschrieben. Aber es gab auch viele, die den Lock-Down als Schritt in die Einsamkeit erlebt haben. Abgeschnitten von menschlicher Kommunikation, ausgegrenzt aus dem alltäglichen Leben. Keine positive Entlastung, sondern eine seelische Belastung.

Was macht den Unterschied? Wir möchten uns dem Thema Alleinsein, Einsamkeit, Gemeinsamkeit aus verschiedenen Richtungen nähern. Gegen die Einsamkeit haben wir unterschiedliche Informationsveranstaltungen: Was kann der kommunale Seniorendienst der Stadt Hannover an Unterstützung (z.B. beim Thema Digitalisierung) leisten? Was bieten Freizeitclubs an?

Andererseits gibt es auch heute Menschen, die die Einsamkeit suchen und zu Eremiten werden.
„Was macht Einsamkeit erstrebenswert?“, fragen wir die Journalistin Dr. Ebba Hagenberg-Miliu. Sie hat sich mit der ausdrücklich gewählten Einsamkeit von Menschen auseinandergesetzt und erzählt uns von Motiven und Erfahrungen der Eremiten in heutiger Zeit. Was genau ist eigentlich Einsamkeit und wie unterscheidet sie sich vom „Alleinsein“? Das fragen wir den Pädagogen Thomas Hax-Schoppenhorst.

Und natürlich tun wir auch etwas für Gemeinsamkeit: Wir laden zur biblischen Weinprobe und zu Kabarett mit Matthias Brodowy ein, zu Kaffee und Kuchen an Fronleichnam und zu Musik bei der Fête de la Musique. Aber auch unsere “Dauerbrenner” sind dabei: Kinoabende, Fahrradtouren, Bibliolge und andere. Sie sehen, es ist wieder ein buntes Programm und wir hoffen, dass etwas für Sie dabei ist. Schauen Sie in unseren Veranstaltungskalender!

Auf jeden Fall freuen wir uns, wenn wir Sie bei uns im [ka:punkt] begrüßen dürfen!

Jutta Johannwerner

Große Freude über neue Mitarbeiterin

Zum Jahresbeginn hat mit Anna-Lena Passior eine neue Mitarbeiterin im [ka:punkt] ihre Stelle als Gemeindereferentin angetreten. Propst Dr. Christian Wirtz begrüßte die 25-Jährige vor der Heiligen Messe im Forum am 7. Januar und wünschte ihr viel Glück und Segen bei ihrer neuen Tätigkeit. Leiterin Jutta Johannwerner freut sich besonders, dass mit der jungen Kollegin auch frische Impulse für den [ka:punkt] kommen und neue Zielgruppen angesprochen werden.

Die gebürtige Gehrdenerin hat nach ihrem Abitur zunächst Auslandserfahrungen beim Freiwilligendienst in Kenia gemacht und danach in Paderborn Religionspädagogik studiert. Die letzten drei Jahre hat sie in einer Kirchengemeinde in Stade als Gemeindeassistentin gearbeitet und tritt nun mit dem Abschluss ihrer zweiten Dienstprüfung ihre erste Stelle als Gemeindereferentin an.

Gespannt ist sie, neben der Mitarbeit im Forum, bei Veranstaltungen und in der Seelsorge, auf die Weiterentwicklung des [ka:punkt]. “Ich freue mich schon jetzt über alle Begegnungen und Gespräche!” sagt die Religionspädagogin, die mit einem Stellenanteil noch einen weiterführenden Masterstudiengang in Transformationsstudien absolviert: Wie können Veränderungsprozesse in Kirche und Gesellschaft begleitet und initiiert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die besondere Verbindung von Sozialer Arbeit und Theologie und reflektiert damit eine wichtiges Zukunftsthema. Und damit ist die Gemeindereferentin, die die Nachfolgerin von Ulrike Langer antritt, im [ka:punkt] doch genau an der richtigen Stelle!

Herzlich Willkommen im [ka:punkt]!

Neues Programm ist erschienen!

Pünktlich zum Jahreswechsel ist unser neuer Halbjahresprogramm erschienen und liegt druckfrisch im [ka:punkt] und demnächst an vielen anderen Stellen zum Mitnehmen aus. Es gibt, neben der Vorstellung unserer ständigen und regelmäßigen Angebote wieder viele interessante Veranstaltungen. Unser Schwerpunktthema in diesem Jahr: GEM-EINSAM-KEIT. Auf unterschiedlichen Wegen wollen wir uns diesem Phänomen in seinen vielen Facetten annähern. Es geht um freiwillige und selbst gewählte Einsamkeit, um gesellschaftliche Aspekte wie das Alleinsein im Alter, um die Möglichkeiten, Isolation entgegenzuwirken. Und wir laden natürlich auch zu Veranstaltungen ein, die Geselligkeit und gemeinsamen Spaß und Unterhaltung versprechen. Blättern Sie gern rein – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hier können Sie das Programm online durchblättern!

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

Wir vom [ka:punkt] wünschen allen unseren Freunden, Gästen, Nutzerinnen und Nutzern ein fröhliches, friedliches Weihnachtsfest und viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen im neuen Jahr 2022! Wir freuen uns auf Ihren Besuch und hoffen, dass wir uns bald wieder sehen.

Ihr [ka:punkt] – Team

Adventsweg Hannover – Ein Interaktiver Stadtrundgang

Einen Stadtrundgang mit Erklärungen zu interessanten Sehenswürdigkeiten, verknüpft mit Infos zu Advent und Weihnachten, bieten wir zusammen mit der Stelle “Kirche im Blick” von der ev. -lutherischen Marktkirchengemeinde und der ev.-reformierten Gemeinde Hannover an. Unter dem Motto “Sehen, hören, mitmachen” gibt es neben Bildern, Texten und Podcast auch ein Quiz mit Gewinnmöglichkeit.

Zwischen dem 28.11.21 und dem 6.1.22 können Sie mit Ihrem Smartphone und der kostenlosen App “Actionbound” einen ökumenischen Adventsweg durch Hannover gehen. Wir verbinden Sehenswürdigkeiten der Stadt mit weihnachtlichen Themen und am Schluss kann man eine “Hitjepuppe” (traditionelles hannoversches Weihnachtsgebäck) gewinnen.

Philosophisches Café ist leider abgesagt!

Leider müssen wir die beiden für Donnerstag, 2. und 9. Dezember geplanten Veranstaltungen mit Prof. Jürgen Manemann und Marvin Dreiwes MA vom Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (fiph) absagen. Grund sind die weiterhin ansteigenden Infektionszahlen.

Im neuen Jahr haben wir wieder das philosophische Café im Programm.

Alles verändert sich. Doch was zeichnet Veränderung überhaupt aus? Wie können
Veränderungsprozesse initiiert werden? Und woran können wir uns in all den persönlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen orientieren?

Solche philosophischen Fragen sind viel zu wichtig, um sie allein zu behandeln. Das
philosophische Café sollte anhand kleiner philosophischer Impulse viel Raum bieten,
gemeinsam ins Gespräch und auch ins Diskutieren zu kommen.