Kategorie: Allgemein

Philosophisches Café am 30. November fällt aus!

Ganz ohne Ironie: Das Philosophische Café am heutigen Mittwochabend musste leider kurzfristig abgesagt werden. Wir bedauern das sehr und hoffen, bald einen Ersatztermin anbieten zu können.

Im Alltag oft genutzt, wird der Ironie sowohl Ablehnung wie auch Bewunderung zu Teil. Wer einen Witz machen möchte, weiß sie auf seiner Seite. Wer sich verhöhnt fühlt, vermutet oft sie als Ursache. Doch nicht nur im Alltag, auch in der Philosophie ist sie kontrovers. Als Stilmittel, Gegenstand der Ablehnung oder gar Lebenseinstellung. Was es dabei zu gewinnen bzw. zu verlieren gibt, soll im Café ebenso diskutiert werden wie die Frage, was das mit der „Ironie des Alltags“ zu tun hat. Die Veranstaltung mit Anne Specht (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover) beginnt am Mittwoch, 30.11.22, um 19:00 Uhr.

Zum Format: Philosophische Fragen sind viel zu wichtig, um sie allein zu behandeln. Das philosophische Café bietet viel Raum, um ins gemeinsame Gespräch und auch ins Diskutieren zu kommen. Dabei geht es um Themen, die im Alltag wie in der Philosophie gleichermaßen bedeutsam sind.

Bibliolog zum Feierabend – “Übers Wasser gehen”

Um Vertrauen und Risiko, Wagnis und Sicherheit, geht es am Montag, 21. November, beim Bibliolog nach Feierabend. Eine Stunde zur Ruhe kommen und zusammen mit den anderen in der Gruppe auf “Entdeckungsreise” gehen: Was steht zwischen den Zeilen eines biblischen Textes?

An diesem Nachmittag steht – passend zu unserem Schwerpunktthema Wasser – die biblische Szene, in der Petrus übers Wasser geht, im Mittelpunkt (Mt 14,22-33).

Bibliolog ist eine frische und lebendige Methode, in die alten Bibeltexte einzutauchen und sie mit der eigenen Lebensgeschichte zu verweben. Jeder Bibliolog ist in sich abgeschlossen und kann einzeln besucht werden.
In diesem Halbjahr tauchen wir ein in biblische Wassergeschichten und greifen
damit das aktuelle Schwerpunktthema auf.
Dieser Bibliolog findet vor Ort im Gruppenraum des [ka:punkt] statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis Freitag, 18.11., dazu an, Tel. 0511-270739-35 oder .

Leitung: Gregor Branahl

“Farbenspiele” anlässlich der Woche der Demenz

Vom 1.-29. September ist im Forum eine Ausstellung anlässlich der Woche der Demenz zu sehen. Die Vernissage findet am Montag, 5. September, um 16:00 Uhr statt. Die Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V., Frau Theresia Urbons, wird in die Ausstellung einführen und über das Projekt “Farbenfroh” berichten.

Seit 7 Jahren erleben von Demenz Betroffene und ihre Angehörigen gemeinsam „Kunst als kreative Auszeit“ von der Alltagsbelastung durch die Demenzerkrankung. Die sozialen Kontakte und die Freude am Gestalten geben neue Impulse, stärken vorhandene Fähigkeiten und eröffnen neue Ausdrucksmöglichkeiten.

Angeleitet und individuell unterstützt wird die Gruppe durch die Künstlerin Birgit Frische und ausgebildete ehren­amtliche Helferinnen. Die Gruppe (12 Teilnehmende) trifft sich in 14tägigem Rhythmus im Workshop im Pavillon.

Die Woche(n) der Demenz in der Stadt Hannover und im Umland finden vom 3.-26. September 2022 mit unterschiedlichen Veranstaltungen statt.

Kontakt: 0511 215 74 65 und:
Alzheimer Gesellschaft: 0511 215 74 65 und/oder 0511 7261505

So schön war die Zeit!

Wieder ein Abschied im [ka:punkt]. Nach zwölf Jahren Mitarbeit im Forum verlässt Michaela Wien-Nothdurft das katholische Beratungs- und Begegnungszentrum in der City, um ihrem Mann zu folgen, der aus beruflichen Gründen nach Frankfurt wechselt. Dass ihr dieser Abschied von den Kolleg*innen und Gästen des [ka:punkt] nicht leicht fällt, war zu spüren. Im Rahmen einer bewegenden Feier wurde sie jetzt verabschiedet. Mit einem Schlager der 50er Jahre und aktualisiertem Text brachten die Mitarbeiter*innen zum Ausdruck, wie sie die Zusammenarbeit erlebt haben: “So schön, schön war die Zeit!” Als Verantwortliche für das Forum war sie Ansprechpartnerin für Gäste und Nutzer*innen des [ka:punkt], koordinierte Termine, hielt Kontakt mit den Ehrenamtlichen und sorgte mit dafür, dass der [ka:punkt] als ein Ort der Gastfreundschaft, als “Segensort”, erlebt wurde. Mehrere Jahre engagierte sie sich darüber hinaus als Mitarbeitervertreterin für die Belange der Kolleg*innen in der MAV des Gesamtverbandes der katholischen Kirchengemeinden in der Region Hannover. So schwang viel Anerkennung und Dankbarkeit in den Abschiedsworten der ehemaligen Mitstreiter*innen mit. Gleichzeitig wurde die Hoffnung laut, dass der [ka:punkt] trotz einer zurzeit noch unklaren Zukunftsperspektive auch weiterhin für die Menschen in der Stadt ein Segensort sein kann.

Bibliolog – Online am 20. Juni

Wohin du gehst, dahin gehe auch ich. (Ruth 1,16)

Bibliolog ist eine frische und lebendige Methode, in die alten Bibeltexte einzutauchen und sie mit der eigenen Lebensgeschichte zu verweben. Jeder Bibliolog ist in sich abgeschlossen und kann einzeln besucht werden.

Passend zum Schwerpunktthema unseres aktuellen Halbjahresprogramms “Gem-Einsamkeit” haben wir einige biblische Texte ausgewählt, die sich mit verschiedenen Aspekten des Alleinseins, der Einsamkeit, aber auch der Zugehörigkeit und der Verbundenheit befassen. An diesem Nachmittag geht es um die Geschichte von Ruth und ihrer Schwiegertochter Noemi.

Leitung: Gregor Branahl, Dipl.-Theologe und Leiter der Lebensberatung. Eintritt frei.

Aufgrund der gute Erfahrungen mit dem Online-Format haben wir uns entschlossen, den “Bibliolog nach Feierabend” auch nach den Lockerungen der Pandemieregeln weiterhin im Internet anzubieten. Bitte melden Sie sich bis spätestens 17. Juni an unter . Sie erhalten dann per Mail Ihre Zugangsdaten für die Online-Platform ZOOM.

Genussradeln geht weiter

Seit März sind wir wieder regelmäßig auf Fahrradtour.

Unsere nächste Tour findet am Freitag, 24. Juni statt. Sie führt uns zu besonderen Gebäuden Hannovers… zu architektonischen Besonderheiten.

Wir starten wie gewohnt am [ka:punkt] in der Grupenstraße 8 um 14 Uhr. Die Streckenlänge beträgt ca. 28 km und kan noch etwas variieren.

Bitte denken Sie auch an genügend Getränke. Wir empfehlen das Tragen eines Fahrradhelms.

Bitte melden Sie sich telefonisch an der Infothek an: Telefon 0511 270 739 0
Tourenleiter: Udo Welke

  • Das Genussradeln findet an jedem 4. Freitag im Monat statt. Start ist jeweils um 14 Uhr am [ka:punkt]. Die durchschnittliche Gesamt-Streckenlänge beträgt etwa 25 bis 35 km, kann aber je nach Kondition der Gruppe auch etwas variieren. Unser Tempo richtet sich nach der/dem gemütlichsten Mitradler*in.
  • Unsere Ziele befinden sich in Hannover und Umgebung. Gelegentlich ist auch mal eine kleine interessante – in der Regel kostenlose – Besichtigung enthalten.
  • Wir radeln bei schönem Wetter. Ist es einmal nass, so erhalten Sie an der Infothek Auskunft, ob die Tour ausfällt.

Ihr flogen die Herzen zu

Im Rahmen einer bunten Feierstunde am vergangenen Freitag wurde Jutta Johannwerner, die langjährige Leiterin des [ka:punkt] aus ihrem aktiven Dienst im Beratungs- und Begegnungszentrum der katholischen Kirche in der City von Hannover verabschiedet. Aufgrund der Pandemie konnte nur ein kleiner Kreis von geladenen Gästen teilnehmen – aber “die da sind, sind die Richtigen”, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den stellvertretenden Leiter Gregor Branahl begrüßt: Wegbegleiter, Mitarbeitende, Vertreter*innen des Bistums Hildesheim und Kooperationspartner*innen, aber auch die Familie der Pastoralreferentin waren versammelt. In einer Andacht zu Beginn der Abschiedsfeier blickte Propst Dr. Christian Wirtz auf die 13 Jahre, die Frau Johannwerner im [ka:punkt] mitgearbeitet hat, zurück, davon neun als Leiterin. In Anspielung auf die Worte Jesu: “Sorgt euch nicht!” meinte der Regionaldechant: “Eigentlich passen diese Worte gar nicht zu Ihnen. Denn Sie haben sich durchaus gesorgt!” Ob Kulturangebote, Citypastoral, der Dialog mit der Stadtgesellschaft oder die Weiterentwicklung der Beratungsangebote: Sie habe sich für den [ka:punkt], für seine Mitarbeitenden und seine Nutzerinnen und Nutzer eingesetzt. Und sie habe dafür gesorgt, dass der [ka:punkt] als ein starkes Stück Kirche in Hannover und darüber hinaus ein Begriff geworden sei. In ihrem Abschiedsgedicht betonte eine Vertreterin der Ehrenamtlichen, dass der Theologin und Gesprächstherapeutin aufgrund ihrer liebevollen Art die Herzen aller Menschen zugeflogen seien – worauf ein Regen roter Konfettiherzen auf sie niederging. Und da viele, die bei der offiziellen Verabschiedung nicht dabei sein konnten, es sich nehmen lassen wollten, persönlich Abschied zu nehmen, gab es im Anschluss noch einen Flashmob in der Grupenstraße, bei dem zahlreiche Mitarbeitende noch ein Abschiedsständchen sangen und Blumen überreichten. Umrahmt wurde die Feier, die sich bei herrlichem Frühlingswetter zu einem kleinen Straßenfest ausweitete, durch Musik des Jazzduos Blue Moon und die Violin Guys. Die Nachfolge in der Leitung des [ka:punkt] steht noch nicht fest, aber man hofft, dass die Stelle bald wieder besetzt wird.

Quälender Abstand: Einsamkeit

Am Mittwoch, 25.05., findet ab 17.00 Uhr eine Fortbildung für Berater*innen, Angehörige von Gesundheitsberufen, Ehrenamtliche im caritativen und diakonischen Bereich und alle Interessierten zu einem drängenden gesellschaftlichen Thema statt:
Quälender Abstand: Einsamkeit – eine entscheidende Herausforderung
Über Einsamkeit klagen derzeit in Deutschland ungefähr zehn Millionen Menschen.
Einsamkeit ist genauso schädlich wie der Konsum von 15 Zigaretten täglich oder wie Alkoholkonsum. Sie ist schädlicher als fehlende Bewegung. Unumstritten ist, dass sich Einsamkeit als großer Stressor langfristig negativ auf die seelische und
körperliche Gesundheit auswirkt. Die Ursachen für Einsamkeit sind vielfältig:
Armut, Alter, Flucht und Migration, Krankheit, die Organisation der Arbeitswelt und
nicht zuletzt die Corona-Pandemie.
Der Dürener Pädagoge und Sachbuchautor Thomas Hax-Schoppenhorst wird in seinem Fachvortrag mit anschließender Diskussion die Herausforderungen der Einsamkeit an die Gesellschaft und an die psychosoziale Landschaft im Besonderen darstellen und dabei aufzeigen, wie in einem verändernden/bewältigenden Sinne mit diesem Phänomen umgegangen werden kann.
Eingeladen sind besonders auch Mitarbeitende in Beratungsstellen, Ehe-/Familien- und Lebensberater*innen und Angehörige von Gesundheitsberufen.

Eintritt 5,- €
Anmeldung bis zum 20.05.2022
Telefon 0511 270 739-0 oder

Foto: MHA/D. Hax-Schoppenhorst

Thomas Hax-Schoppenhorst ist Sachbuchautor und Pädagoge. Er verfasste drei Kinderbücher, drei Karikaturenbände, ein Buch zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands (Ökologie), das erste deutschsprachige Sachbuch zum Thema „Kindersoldaten“ und ein Arbeitsbuch zur Forensischen Psychiatrie, ferner Sachbücher zu seelischen Krisen von Jugendlichen, zum Wesen der Freundschaft, über Geschwisterbeziehungen und über Gewalt an Schulen. Zudem brachte er 2014 ein Buch zum Thema Angst heraus. 2016 erschien Das Depressions-Buch für Pflege- und Gesundheitsberufe bei Hogrefe. Es folgten Das Einsamkeits-Buch (2018) und Seelische Gesundheit von Geflüchteten (2019). 2020 wurde er als Sachverständiger für seelische Gesundheit in die Enquête-Kommission des Landtags NRW berufen. Hax-Schoppenhorst ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt mit seiner Familie in Düren und arbeitet hauptberuflich als Pädagoge an der LVR-Klinik in Düren.

Veranstaltet von der EFL Hannover – Lebensberatung im [ka:punkt]

Ehe-, Familien- und Lebensberater*innen begrüßen #outinchurch

Der Bundesverband Katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -berater e.V. solidarisiert sich mit den Initiator*innen von #outinchurch. Mit dieser Aktion haben sich 125 Mitarbeitende in der katholischen Kirche in einer öffentlichen Aktion als queere Menschen gezeigt. In ihrem Manifest fordern sie u.a. eine Korrektur der menschenfeindlichen lehramtlichen Aussagen zu LBGTQ + Personen, sowie die Änderung des Kirchlichen Arbeitsrechtes, damit niemand mehr Diskriminierung oder Kündigung befürchten muss.

Der Bundesvorstand des Verbandes erklärt: “Seit Jahrzehnten beraten und begleiten wir in der EFL-Beratung auch queere Menschen. Wir wissen um die Probleme in den Familien und das Ringen um Anerkennung und Akzeptanz in unserer Gesellschaft und Kirche. Wir begleiten ihre Identitätssuche, erfahren von Unsicherheit und Selbstzweifeln, erlittenen Verletzungen und Trauer, wenn sie z.B. aus ihren Herkunftsfamilien ausgeschlossen werden. Wir erfahren die Verunsicherungen von Eltern, deren Kinder “irgendwie anders” sind, ihren belastenden Schuldgefühle in der Erziehung etwas verkehrt gemacht zu haben. Wir hören von Menschen, die in einer heterosexuellen Beziehung leben und ihre homosexuellen Neigungen nicht länger unterdrücken möchten. Wir teilen die existentiellen Ängste und den Ärger von Betroffenen, kirchlich Angestellten, und, und, und.

Und: Wir begrüßen den kraftvollen Mut, den entschiedenen Glauben und die Liebe der Initiator:innen von #outinchurch. Ihnen gehört unsere Solidarität.
Als Berater:innen im kirchlich-katholischen Kontext sind wir orientiert am christlichen Menschenbild und leben aus der Zusage, dass Gott jeden Menschen bedingungslos liebt. Uns schmerzt und beschämt, wenn Menschen in unserer Kirche wegen ihres So-seins diskriminiert, bedroht, entwertet und verletzt werden. Das muss aufhören!
Als Vorstand unseres BV-EFL haben wir beschlossen die Bewegung “outinchurch” zu unterstützen. Wir fühlen uns ihren Zielen und Forderungen sehr verbunden.

EQUAL PAY DAY

Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 18 Prozent weniger als Männer, das hat das Statistische Bundesamt für das Jahr 2020 berechnet. Rechnet man den Wert von 18 Prozent in Tage um, arbeiten Frauen vom 1. Januar an 66 Tage umsonst. Der nächste Equal Pay Day findet deshalb am 7. März 2022 statt.

In einem breiten Bündnis von Frauenverbänden, Gewerkschaften und anderen Organisationen finden jährlich am Equal Pay Day bundesweit zahlreiche Aktionen statt.

Vor dem [ka:punkt] in der Grupenstraße gibt es am 7. März von 15:00-17:00 Aktionen, Diskussionen und Informationen zum Equal Pay Day.

STARKE WORTE ab 15:45 Uhr:

  • BARTH, Jutta (Vorsitzende Sozialausschuss Regionsversammlung Hannover, CDU)
  • CARL, Maxi (SPD-Sprecherin Gleichstellungsausschuss Rat der Stadt Hannover)
  • KÄMPFER, Friederike (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Hannover, Bündnis 90/Die Grünen)
  • VON PALUBICKI, Monika (stellvertr. Bundesvorsitzende Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands)
  • WEIGERT, Jutta (Gleichstellungsbeauftragte Bistum Hildesheim)
  • WOLFSTÄDTER, Alexa (Referentin für Frauen- und Gleichstellungspolitik, Verdi-Bundesvorstand) ZEMKE, Cornelya (Gleichstellungsbeauftragte ev.-luth. Stadtkirchenverband Hannover)

Wir fordern die gerechte Bezahlung und bessere finanzielle Absicherung von Frauen. Nutzen wir die Chancen, die die Digitalisierung und die neuen Technologien auf dem Arbeitsmarkt bieten.

Kommen Sie mit uns darüber ins Gespräch, informieren Sie sich.

In Zusammenarbeit mit Bund der deutschen katholischen Jugend, Katholische Arbeitnehmer*innen Bewegung, Katholischer Deutscher Frauenbund, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, Kolping, u.a.