Kategorie: Allgemein

Der [ka:punkt] öffnet wieder seine Türen!

Endlich ist es soweit: Nach drei Monaten Corona bedingter Schließung öffnen wir unser Haus ab Dienstag, 16. Juni wieder für Sie und freuen uns sehr, Sie bei uns wieder persönlich begrüßen zu dürfen: Im Café und in der Beratung!

Zurzeit sind unsere Möglichkeiten noch (zeitlich) begrenzt, aber wir machen möglich, was unter Berücksichtigung der allgemeinen Schutzmaßnahmen möglich ist! Kommen Sie gerne auf eine Tasse Cappuccino herein und nehmen Sie unsere Gastfreundschaft wahr.

Das Café ist bis auf weiteres Dienstags – Freitag von 12:00 – 16:00 Uhr für Sie geöffnet. Die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt. Haben sie bitte Verständnis, dass wir deswegen die Verweildauer auf eine Stunde begrenzen.

Auch die Beratung im Forum ist wieder persönlich möglich:
Dienstag – Freitag von 14:00 – 16:00 Uhr bieten wir Ihnen kostenlos, anonym und spontan, also ohne Terminabsprache Beratungsgespräche im geschützten Rahmen an.

Unsere Beratungsstellen und die Seelsorge ermöglichen schrittweise auch wieder die persönliche Begegnung. Gottesdienste können leider noch nicht wieder stattfinden, aber für das persönliche Gebet ist unser Raum der Stille wieder offen!

Unsere Veranstaltungen beginnen vorsichtig und nach den gesetzlich vorgegebenen Möglichkeiten – genaue Termine können wir im Moment noch nicht nennen. Aber wenn etwas wieder losgehen kann, erfahren Sie es hier!

Wir freuen uns auf Sie und danken Ihnen für Ihre Geduld und Treue!
Herzlich Willkommen!

Mehr als 550 Mut-mach-Briefe – dafür sagen wir DANKE!

Vor fast 2 Monaten sind wir mit der Aktion „Mut-mach-Post“ an den Start gegangen. Bis heute konnten mit mehr als 550 Briefe, Karten, Zeichnungen, Gedichte, Geschichten und Basteleien über den [ka:punkt] in Kliniken, Altenheime und Behinderteneinrichtungen von Hannover und Hildesheim Menschen überrascht werden.

Nicht nur die katholischen Schulgemeinschaften Hannovers, sondern auch Personen aus dem Umfeld vom [ka:punkt], sowie Leserinnen der “Kirchenzeitung” aus Bad Harzburg und Celle haben fleißig und liebevoll geschrieben und gestaltet.

Es gab gute Rückmeldungen aus den einzelnen Häusern. Stellvertretend, sage ich hiermit ein herzliches DANKE allen, die diese Aktion ermöglicht und dadurch beigetragen haben, Kontakt zu halten, wo es schwerer oder ganz unmöglich wurde.

Eine ehrenamtliche Person aus dem [ka:punkt] ist selbst in die Situation gekommen, einen Mut mach Brief zu erhalten und hat erzählt, wie wohltuend, ermutigend und schön diese Geste gewesen ist.

Jetzt soll die Aktion „Mut mach Post“ beendet werden.

Wer weiter Briefe schreiben möchte, adressiere sie doch bitte an Onkel, Tante, Oma, Opa… Trotz Zoom, Skype und anderer Videoschaltungen ist ein handgeschriebener oder -gemalter Brief etwas ganz Besonderes. Und vielleicht ergeben sich aus diesen Briefen dann ja sogar kleine Brieffreundschaften.

Ulrike Langer, Gemeindereferentin im [ka:punkt]

Bist du sicher? – Klettern für Paare

Klettern ist wie eine gute Partnerschaft. Es geht um Halt geben und Gehalten werden, es geht um Höhen und Tiefen, um Vertrauen und um ständig neue Herausforderungen. Klettern Sie mit uns und erleben Sie, wie leicht oder schwer es Ihnen fällt, sich auf Ihr Gegenüber einzulassen und ihm oder ihr zu vertrauen. Entdecken Sie Seiten aneinander, die Sie bisher noch nicht kanten und erfahren Sie, dass zusammen mehr möglich ist, als Sie bisher dachten.

Ein besonderes Erlebnis zu zweit jenseits des durchgetakteten Alltags. Wir laden Sie herzlich ein:

28. August, 13:00 bis 20:00 Uhr

DAV (Deutscher Alpen-Verein) Campingplatz auf dem Ith (Nähe Eschershausen

In diesem Jahr geht das Klettern für Paare in die sechste Runde. Vorkenntnisse beim Klettern sind nicht nötig, das Material zum Klettern wird gestellt. Erfahrene Klettertrainer/-innen führen in die Methode am Felsen ein und achten auf die Sicherheit! Bisher haben Paare im Alter von 25 bis 65 Jahren teilgenommen. Dabei hat jede-/r das gemacht, was er/sie sich zugetraut hat.

Warum Klettern für Paare? Klettern in der Natur verändert das Verhalten im Alltag. Die Herausforderungen des Kletterns liegen in der Auseinandersetzung mit sich selbst in der Interaktion mit dem/der Partner/-in.

Erfahrungen werden gemacht mit dem Loslassen, einer Voraussetzung, um überhaupt klettern zu können, dem Grenzen erleben und angemessen einschätzen, aber sich auch verlassen können, dass der Partner/die Partnerin mit den Grenzen achtsam umgeht. 

Diese und viele weitere Kletteraspekte bilden die Folie für Gespräche und Erfahrungen der Partner/-innen untereinander und auch mit den anderen teilnehmenden Paaren. Die einstimmige Rückmeldung war bisher: „Es macht super viel Spaß!“

Anmeldung an:  Lebensberatung im ka:punkt, Hannover, Bettina Bockwoldt,

T: 0511 – 270 739 42, M :

Anmeldeschluss:  21.08.2020

Den Kostenbeitrag von 70,00€ pro Paar überweisen Sie bitte auf folgendes Konto:

Lebensberatung im ka:punkt  DE 39 5206 0410 0006 6006 38    BIC: GENODEF 1EK1

Aber – Und!

Stellen Sie sich vor, Sie legen Ihrem Partner/ Ihrer Partnerin heute Abend eines Ihrer selbst gemalten Bilder vor. Sie sind richtig stolz auf das Ergebnis, haben Sie doch alle Energie und Ihr Können in dieses Werk gelegt. Nun sind Sie ganz gespannt auf das Feedback und Sie hören: „Ganz schön, dein Bild,  aber die Stimmung ist so bedrückend“.

Pause. Man kann die Enttäuschung fast mit Händen greifen. Schlagartig entweicht die freudige Erwartung aus Ihren Augen. Sie hatten gehofft, es käme zu einem anregenden Austausch über Motiv, Technik oder Farbgebung. Allen Fragen könnten Sie stolz und fachkundig standhalten. Der Abend würde vielleicht bei einem Gläschen Wein einen zufriedenen Ausklang finden. – Stattdessen legt sich die vom Betrachter erwähnte bedrückende Stimmung auf Ihr eigenes Gemüt! Der Abend ist gelaufen.

Aufgepasst! Manchmal ist jetzt in Beziehungen Gefahr in Verzug! Der Zeitpunkt für einen handfesten Krach scheint ideal. Es ließen sich nun problemlos etliche Unzufriedenheiten in dieser Unstimmigkeit unterbringen, die weit über Maltechnik, Farben und Motive hinausgehen. Es könnte die Zeit sein, mal so richtig auszuholen, beleidigt zu sein oder gar sich in Rage zu reden, bis der Kopf hochrot anläuft. – Sie merken, ich weiß, wovon ich rede.

Was ist eigentlich passiert? Wie immer im Leben, sind es manchmal die kleinen und unscheinbaren Dinge, die das Leben schwermachen. Es ist das kleine Wörtchen „aber“, das einen Abend so gründlich verderben kann.

Benutzt man ein „Aber“ nach einer Aussage, um den nächsten Halbsatz einzuleiten, bedeutet dies gewöhnlich, dass die erste Aussage damit aufgehoben ist: „Ein schönes Bild, aber…“. Hier ahnt man schon, dass gleich ein vernichtender Kommentar folgt.

Das „Aber“ verführt unser Gehirn dazu zu denken, nur eine der beiden Optionen sei richtig. In der Kommunikation soll mit einem „Aber“ oft eine negative Botschaftin eine positive eingebettet werden und quasi durch die positive Botschaft die negative verdeckt werden. Klappt aber nur mäßig.

Ersetzt man allerdings das „Aber“ durch ein „Und“, sieht die Sache schon ganz anders aus. Das “Und“ schafft die Verbindung, die das „Aber“ verwirkt. „Ganz schön, dein Bild, und mit ein paar Gelbakzenten hellt sich die Stimmung sogar noch auf“. –  So kann der Abend noch zu einem anregenden Erfolg werden. Nun ist durch ein entspanntes Gespräch eine konstruktive Auseinandersetzung möglich. Die Gedanken beider Betrachter können wachsen. So entstehen der Mut und die Lust, Ideen weiterzuentwickeln. Das ist der Nährboden für Kreativität, Entwicklung und Veränderung.

Von dieser Stelle aus rufe ich uns allen beherzt zu: Lassen wir uns durch die dämpfenden „Abers“ nicht die Laune verderben! Nutzen wir die Möglichkeiten, die in vielen kleinen „Unds“ stecken. Zeigen wir einander, was in uns steckt an Kreativität und Lust auf Neues. Das macht unseren Alltag ein gutes Stück freundlicher und optimistisch!

Bettina Bockwoldt, Beraterin der Lebensberatung im [ka:punkt]

Beratung in Zeiten der Kontaktsperre

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Video zum Angebot der Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Zwar müssen wegen der Pandemie die Türen zu den Beratungsstellen für Ratsuchende verschlossen gehalten werden. Das Beratungsangebot der EFL kann aber weiterhin genutzt werden. Die Expertinnen und Experten aus den Beratungsstellen in der Diözese helfen per Videochat, am Telefon oder auch über eine geschützte Onlineberatungsplattform per Mail oder Chat weiter. Dies betrifft natürlich auch die Lebensberatung im [ka:punkt] – eine von 18 EFL-Stellen des Bistums.

Mein Weg zur Arbeit – heute mal ganz anders!

Es ist 8.30 Uhr, das Frühstück war gut. Normalerweise fahre jetzt mit dem Fahrrad zum Bahnhof, dann weiter mit dem Zug nach Hannover und zu Fuß geht’s dann zum [ka:punkt]. Zugfahren fehlt mir nicht wirklich, die Bewegung dafür umso mehr. Mir tut es gut, morgens mit dem Rad zu fahren. Das hilft mir wach zu werden. Es ist schön, den Fahrtwind auf der Haut zu spüren.

Nach einer Woche Autofahren und den ersten Tagen am privaten

[ka:punkt]

Schreibtisch zuhause habe ich heute entschieden, wieder „zur Arbeit zu gehen“. Das Wetter ist wunderbar, die Sonne scheint. Es ist noch leicht gefroren. Also nichts wie los. Schon bin ich hinter unserem Haus. Noch kurz durchs Viertel und das Feld und der Hügel liegen vor mir. Welch ein Luxus!

Das geht in der Stadt nicht ganz so schnell. Wenn Sie möchten, kommen Sie in Gedanken gerne mit. Ich habe eh gerade an Sie und Euch, an die Menschen, die tagtäglich in den [ka:punkt] kommen und die, die unserem Haus eng verbunden sind, gedacht. „Liebe Grüße und A Dios!“

Hören sie auch die Stille morgens in der Stadt – und so früh ist es doch jetzt gar nicht mehr. Momentan fahren kaum Autos, man begegnet keinen oder nur wenig Menschen.

Gerade habe ich den Feldweg erreicht. Es geht bergan und mein Schritt ist zügig. Schnell wird mir warm. Die Nasenspitzte ist ganz kalt. Doch das macht nichts. Die Luft ist sauber, klar, ein wenig eisig. Atmen tut gut! Es macht Freude, so richtig durch zu schnaufen und alles auszuatmen.

Probieren Sie das doch auch mal aus, vielleicht morgen an Ihrem offenen Fenster! Vielleicht finden Sie ja Gefallen an der kleinen Sauerstoffdusche zu Beginn des Tages oder mal zwischendurch!

Ich gehe weiter. Die Sonne erleuchtet die Natur, die Farben sind unglaublich intensiv. Alles liegt in einem zauberhaften Licht. Auf Höhe der Schafweide stoppe ich kurz – ein Foto für Sie und Euch.

Ich bin so froh, dass ich mich aufgerafft habe und wirklich zu meinem Arbeitsplatz gehe. Es fühlt sich ganz anders an, wenn ich mich vorher richtig bewegt habe und nicht nur den Raum wechsele. Und so ganz nebenbei werde ich auf diesem Weg sogar noch mit wunderschönen Bildern der Natur beschenkt. Mir hilft das aufzutanken.

Noch ein paar Meter weiter und ich bin oben angekommen. Jetzt begegnet mir der erste Mensch, ein Läufer. Ganz schön schnell ist der. Ich hingegen versuche das Tempo zu reduzieren, gönne mir einen Blick über die Stadt, die noch im Dunst liegt.

Dankbarkeit spüre ich und ich fühle mich gestärkt und gewappnet, im wahrsten Sinne des Wortes in Richtung Dunst zu gehen. Doch damit kommen auch wieder all die Fragen. Die möchte ich jedoch noch gar nicht hören. Jetzt gehe ich! Auf Fragen suche ich nachher wieder Antworten! Tatsächlich hilft mir das Ausatmen dabei, mich wieder auf den Weg zu konzentrieren. Gut hinstellen, einatmen und ganz tief ausatmen, so lange, bis fast nichts mehr geht. Hat geholfen! Ich sehe die Schlüsselblumen, die von der nächtlichen Kälte noch ganz schlapp sind. Ich sehe Motive, die ich für meine Kartensammlung fotografiere. Ich sehe ganz viel Schönes in der momentan auf den Kopf gestellten Welt. Danke!

Schon stehe ich wieder vor meiner Haustür! Der Weg tat gut und vielleicht kann ich mich später davon überzeugen, auf diese Weise den Rückweg anzutreten. Darauf hoffe ich!

Und Sie, hat Ihnen der kleine Weg zur Arbeit gefallen?

Sie können schreiben: oder auch anrufen Mi, Do ist mein Handy an: 01789692657. Probieren Sie es einfach!

Die offene Beratung im Forum läuft auch weiter von Montag bis Freitag per Telefon unter: 0511 270139 13

A Dios auf Ihrem/ Eurem Weg!

Trotz Corona: Wir machen weiter – nur anders…

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Corona hat auch den [ka:punkt] im Griff. Bei uns ist es leer, wo sonst immer viel Betrieb und Lebendigkeit anzutreffen ist. Aber wir sind auch weiterhin für Sie da! Alle Beratungsstellen sind telefonisch für Sie erreichbar. Schauen Sie unser Video. Wir freuen uns, wenn wir uns bald wieder persönlich begegnen können!

Kopf hoch

Sie haben Stress? Und man sieht es Ihnen auch an? Sie ärgern sich? Und das merkt man auch?
Na klar, denken Sie vielleicht, schließlich drücken wir mit unseren Körper aus, was in der Seele gerade los ist. Stimmt, denn der Gemütszustand beeinflusst unseren Körper. Und so laufen wir mit hängenden Schultern oder knallrotem Kopf herum. Aber umgekehrt geht es genau so: Wir können mit unserer Körperhaltung unsere Stimmung beeinflussen. Versuchen Sie es einmal: Kopf hoch!
Dadurch verändert sich Ihre Stimmung sofort. Denn der Atem fließt leicht und gelöst und der ist wesentlich für Ihr Wohlgefühl. Sie fühlen sich kraftvoller und energiegeladener. Brust raus! Mit der Schulter die Brust ein wenig herausstrecken – und Sie sind gleich 5 cm größer und wirken breiter. Ein ganz anderes Lebensgefühl. Denn wieder gibt es mehr Luft und das bedeutet: Besser denken, besser fühlen. Mein Vater hat diese Maßnahmen in einem Satz zusammengefasst, der mich mein Leben lang begleitet: Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist! Versuchen Sie es einmal!
Jutta Johannwerner