Kategorie: Allgemein

Woche der Goldhandys

Wollten Sie nicht schon immer mal drei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Bei der Aktion von missio „Woche der Goldhandys“ ist dies möglich!

Mit der Abgabe eines oder mehrere alten Handys

  1. schützen Sie unsere Umwelt, weil die darin enthaltenen Rohstoffe wiederverwertet werden,
  2. unterstützen Sie kirchliche Projekte in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo), die zum Wohl der dort lebenden Menschen beitragen, weil missio für jedes Handy Geld erhält, da die darin enthaltenen Rohstoffe wertvoll sind, und diese Mittel dort einsetzt, und
  3. leisten Sie auch einen Beitrag Hier und Heute die christliche Verkündigung sichtbar zu machen.

Weil die Aktion „Woche der Goldhandys“ im letzten Jahr gute Ergebnisse erzielt hat, führen der Pfarrgemeinderat von St. Heinrich, die Kirchortteams und „Diakonia St. Clemens“ sie in diesem Jahr erneut durch.

Umwelt schützen

Vor fünf Jahren veröffentlichte Papst Franziskus seine Enzyklika „Laudato si“, die auf der ganzen Welt als „Umweltenzyklika“ gewürdigt wird. Im Fünften Kapitel „EINIGE LEITLINIEN FÜR ORIENTIERUNG UND HANDLUNG“ schreibt Papst Franziskus u.a. „Andererseits kann sich das kommunalpolitische Handeln auf die Mäßigung des Konsums ausrichten, auf die Entwicklung einer Entsorgungs- und Wiederverwertungswirtschaft, …“ (Ziffer 180). Ein kleiner Beitrag zu einer solchen „Wiederverwertungswirtschaft“ ist die Woche der Goldhandys. Dabei darf man sicher nicht stehen bleiben, doch jeder Schritt in die richtige Richtung hilft.

Soziales unterstützen

Auch mit dem zweiten Aspekt handeln wir im Geiste von „Laudato si“. Dies unterstreicht auch eine Aussage des Vorsitzenden der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Franz-Josef Overbeck, anlässlich des fünften Jahrestages der Veröffentlichung: “Die Enzyklika ist durchdrungen von dem Grundgedanken, dass Ökologie und Soziales zusammengedacht werden müssen: Die Sorge für die Menschen und der Schutz der Ökosysteme sind untrennbar miteinander verbunden.“ (DOMRADIO.DE, 19. Mai 2020) Das Kobalt für Handy-Batterien kommt auch aus Minen der DR Kongo. Ohne dass wir es merken, sind die Schicksale der dort lebenden Menschen von unseren Handlungen abhängig. Mit der Aktionswoche wird ein Beitrag geleistet, um das Soziale dort vor Ort zu verbessern.

Glauben bekennen

„In jedem Fall wird man an die Glaubenden appellieren müssen, in Übereinstimmung mit ihrem Glauben zu leben und ihm nicht mit ihrem Tun zu widersprechen; man wird sie ermahnen müssen, sich wieder der Gnade Gottes zu öffnen und zutiefst aus den eigenen Überzeugungen von Liebe, Gerechtigkeit und Frieden zu schöpfen. Wenn ein falsches Verständnis unserer eigenen Grundsätze uns auch manchmal dazu geführt hat, die schlechte Behandlung der Natur oder die despotische Herrschaft des Menschen über die Schöpfung oder die Kriege, die Ungerechtigkeit und die Gewalt zu rechtfertigen, können wir Glaubenden erkennen, dass wir auf diese Weise dem Schatz an Weisheit, den wir hätten hüten müssen, untreu gewesen sind.“ (Ziffer 200), so drückt es Papst Franziskus in „Laudato si“ aus, wenn er darauf verweist, dass unser tagtägliches Handeln nicht unserem Glauben widersprechen sollte. Auch hier zeigt sich, dass die Aktion ein Beitrag ist, den Glauben in die Tat umzusetzen.

Niedersachsen und die DR Kongo

Die Aktion „Woche der Goldhandys“ trägt auch dazu bei, dass Bewusstsein über die wirtschaftlichen Verflechtungen, in die auch wir eingewoben sind, zu schärfen. Nicht nur Deutschland insgesamt, sondern auch unser Niedersachsen exportiert Produkte nach der DR Kongo und importiert Waren von dort. Auch 2019 gehörte die DR Kongo nicht zu unseren wichtigsten Handelspartnern. Dennoch gehört sie noch zu den Ländern, bei denen Deutschland einen Exportüberschuss hat. Niedersachsen dagegen hat seit 2015 jedes Jahr mehr Geld für Waren aus der DR Kongo aufgewendet als für Exporte eingenommen wurden.

Eine Verbindung mit dem Land haben wir auch über die in Deutschland lebenden Staatsangehörigen sowie allen anderen, deren familiäre Wurzeln in diesem Land liegen. Ende 2019 lebten in Deutschland 8.775 Personen mit dieser Staatsangehörigkeit, davon 255 in Niedersachsen. Mehr als die Hälfte von ihnen (165) lebt länger als 15 Jahre in Deutschland.

Die Aktion konkret

Vom 7. bis 15. November werden in allen drei Kirchen und im [ka:punkt] Aktionsboxen aufgestellt. Dort können die Handys abgegeben werden. Rechtzeitig vorher wird durch Handzettel und Plakate auf die Initiative aufmerksam gemacht. Wir hoffen, auch in auf unserem Pfarrgebiet ansässigen Einrichtungen Aktionsboxen aufstellen zu dürfen. Im letzten Jahr haben dort aufgestellte Boxen erheblich zum Ergebnis beigetragen.

Mit jedem Handy unterstützen wir die Arbeit der missio Projektpartnerin Thérèse Mema in der DR Kongo, die sich in diesem von kriegerischen Auseinandersetzungen zerrissenen Land um vergewaltigte Frauen kümmert, damit sie trotz dieser Gewalttat eine Lebensperspektive erarbeiten.

Das Trauercafé bietet Raum für Gespräche

Das Trauercafé für An- und Zugehörige, die einen nahen Menschen verloren haben, findet ab sofort wieder regelmäßig im [ka:punkt] statt. Nach der Corona bedingten Unterbrechung bieten die Mitarbeitenden vom ambulanten und stationären Bereich des Hospiz Luise an jedem ersten Sonntagnachmittag im Monat von 15:30 -17:30 Uhr die Gelegenheit zu Kontakt, Begegnung und Austausch bei Kaffee, Tee und Kuchen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. (0511) 524876-14 oder per E-Mail .

Abschied von der Suchtberatung – Neustart am Leibnizufer

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat der [ka:punkt] sich von den Mitarbeiter*innen der Suchtberatungs- und -behandlungsstelle der Caritas verabschiedet. Die Einrichtung ist zu Beginn des Monats in die Zentrale des Caritasverbandes Hannover e.V. am Leibnizufer gewechselt. Es war ein bewegender Abschied, war doch die Suchtberatung seit der Gründung des [ka:punkt] vor 20 Jahren fest mit dem Projekt “Katholische Kirche mitten in der City” verbunden und hat dessen Entwicklung immer wieder mit geprägt. Die Kolleg*innen hoben das gute und vertrauensvolle Miteinander und die engagierte Zusammenarbeit zum Wohle der Ratsuchenden hervor. Für den Neustart am Leibnizufer wünschte Jutta Johannwerner, die Leiterin des [ka:punkt], gutes Gelingen und viel Tatkraft. Das Angebot der Caritas-Gesundheits- und Suchtberatung finden Sie hier.

Der [ka:punkt] öffnet wieder seine Türen!

Endlich ist es soweit: Nach drei Monaten Corona bedingter Schließung ist unser Haus wieder für Sie geöffnet und wir freuen uns sehr, Sie bei uns wieder persönlich begrüßen zu dürfen: Im Café und in der Beratung!

Zurzeit sind unsere Möglichkeiten noch (zeitlich) begrenzt, aber wir machen möglich, was unter Berücksichtigung der allgemeinen Schutzmaßnahmen möglich ist! Kommen Sie gerne auf eine Tasse Cappuccino herein und nehmen Sie unsere Gastfreundschaft wahr.

Das Café ist bis auf weiteres Montag – Freitag von 12:00 – 16:00 Uhr für Sie geöffnet. Die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt (Freitag bis 14:00 Uhr nur für Gottesdienstbesucher*innen). Haben sie bitte Verständnis, dass wir deswegen die Verweildauer bei Bedarf auf eine Stunde begrenzen.

Auch die Beratung im Forum ist wieder persönlich möglich:
Montag – Freitag von 14:00 – 16:00 Uhr bieten wir Ihnen kostenlos, anonym und spontan, also ohne Terminabsprache Beratungsgespräche im geschützten Rahmen an.

Unsere Beratungsstellen und die Seelsorge ermöglichen schrittweise auch wieder die persönliche Begegnung.

Freitags um 12:30 feiern wir wieder Heilige Messe, aufgrund des erhöhten Platzbedarfes im Forum. Hierzu melden Sie sich bitte im Sekretariat (270739-0) an. Ab August findet auch wieder das Mittagsgebet im Raum der Stille statt.

Unsere Veranstaltungen beginnen vorsichtig und nach den gesetzlich vorgegebenen Möglichkeiten. Unsere neues Programm ist – optimistisch, wie wir sind, erschienen. Alle Öffnungszeiten und Angebote sind allerdings unter den gegebenen Umständen mit Vorbehalt gültig.

Wir freuen uns auf Sie und danken Ihnen für Ihre Geduld und Treue!
Herzlich Willkommen!

Mehr als 550 Mut-mach-Briefe – dafür sagen wir DANKE!

Vor fast 2 Monaten sind wir mit der Aktion „Mut-mach-Post“ an den Start gegangen. Bis heute konnten mit mehr als 550 Briefe, Karten, Zeichnungen, Gedichte, Geschichten und Basteleien über den [ka:punkt] in Kliniken, Altenheime und Behinderteneinrichtungen von Hannover und Hildesheim Menschen überrascht werden.

Nicht nur die katholischen Schulgemeinschaften Hannovers, sondern auch Personen aus dem Umfeld vom [ka:punkt], sowie Leserinnen der “Kirchenzeitung” aus Bad Harzburg und Celle haben fleißig und liebevoll geschrieben und gestaltet.

Es gab gute Rückmeldungen aus den einzelnen Häusern. Stellvertretend, sage ich hiermit ein herzliches DANKE allen, die diese Aktion ermöglicht und dadurch beigetragen haben, Kontakt zu halten, wo es schwerer oder ganz unmöglich wurde.

Eine ehrenamtliche Person aus dem [ka:punkt] ist selbst in die Situation gekommen, einen Mut mach Brief zu erhalten und hat erzählt, wie wohltuend, ermutigend und schön diese Geste gewesen ist.

Jetzt soll die Aktion „Mut mach Post“ beendet werden.

Wer weiter Briefe schreiben möchte, adressiere sie doch bitte an Onkel, Tante, Oma, Opa… Trotz Zoom, Skype und anderer Videoschaltungen ist ein handgeschriebener oder -gemalter Brief etwas ganz Besonderes. Und vielleicht ergeben sich aus diesen Briefen dann ja sogar kleine Brieffreundschaften.

Ulrike Langer, Gemeindereferentin im [ka:punkt]

Bist du sicher? – Klettern für Paare

Klettern ist wie eine gute Partnerschaft. Es geht um Halt geben und Gehalten werden, es geht um Höhen und Tiefen, um Vertrauen und um ständig neue Herausforderungen. Klettern Sie mit uns und erleben Sie, wie leicht oder schwer es Ihnen fällt, sich auf Ihr Gegenüber einzulassen und ihm oder ihr zu vertrauen. Entdecken Sie Seiten aneinander, die Sie bisher noch nicht kanten und erfahren Sie, dass zusammen mehr möglich ist, als Sie bisher dachten.

Ein besonderes Erlebnis zu zweit jenseits des durchgetakteten Alltags. Wir laden Sie herzlich ein:

28. August, 13:00 bis 20:00 Uhr

DAV (Deutscher Alpen-Verein) Campingplatz auf dem Ith (Nähe Eschershausen

In diesem Jahr geht das Klettern für Paare in die sechste Runde. Vorkenntnisse beim Klettern sind nicht nötig, das Material zum Klettern wird gestellt. Erfahrene Klettertrainer/-innen führen in die Methode am Felsen ein und achten auf die Sicherheit! Bisher haben Paare im Alter von 25 bis 65 Jahren teilgenommen. Dabei hat jede-/r das gemacht, was er/sie sich zugetraut hat.

Warum Klettern für Paare? Klettern in der Natur verändert das Verhalten im Alltag. Die Herausforderungen des Kletterns liegen in der Auseinandersetzung mit sich selbst in der Interaktion mit dem/der Partner/-in.

Erfahrungen werden gemacht mit dem Loslassen, einer Voraussetzung, um überhaupt klettern zu können, dem Grenzen erleben und angemessen einschätzen, aber sich auch verlassen können, dass der Partner/die Partnerin mit den Grenzen achtsam umgeht. 

Diese und viele weitere Kletteraspekte bilden die Folie für Gespräche und Erfahrungen der Partner/-innen untereinander und auch mit den anderen teilnehmenden Paaren. Die einstimmige Rückmeldung war bisher: „Es macht super viel Spaß!“

Anmeldung an:  Lebensberatung im ka:punkt, Hannover, Bettina Bockwoldt,

T: 0511 – 270 739 42, M :

Anmeldeschluss:  21.08.2020

Den Kostenbeitrag von 70,00€ pro Paar überweisen Sie bitte auf folgendes Konto:

Lebensberatung im ka:punkt  DE 39 5206 0410 0006 6006 38    BIC: GENODEF 1EK1

Beratung in Zeiten der Kontaktsperre

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Video zum Angebot der Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Zwar müssen wegen der Pandemie die Türen zu den Beratungsstellen für Ratsuchende verschlossen gehalten werden. Das Beratungsangebot der EFL kann aber weiterhin genutzt werden. Die Expertinnen und Experten aus den Beratungsstellen in der Diözese helfen per Videochat, am Telefon oder auch über eine geschützte Onlineberatungsplattform per Mail oder Chat weiter. Dies betrifft natürlich auch die Lebensberatung im [ka:punkt] – eine von 18 EFL-Stellen des Bistums.

Kopf hoch

Sie haben Stress? Und man sieht es Ihnen auch an? Sie ärgern sich? Und das merkt man auch?
Na klar, denken Sie vielleicht, schließlich drücken wir mit unseren Körper aus, was in der Seele gerade los ist. Stimmt, denn der Gemütszustand beeinflusst unseren Körper. Und so laufen wir mit hängenden Schultern oder knallrotem Kopf herum. Aber umgekehrt geht es genau so: Wir können mit unserer Körperhaltung unsere Stimmung beeinflussen. Versuchen Sie es einmal: Kopf hoch!
Dadurch verändert sich Ihre Stimmung sofort. Denn der Atem fließt leicht und gelöst und der ist wesentlich für Ihr Wohlgefühl. Sie fühlen sich kraftvoller und energiegeladener. Brust raus! Mit der Schulter die Brust ein wenig herausstrecken – und Sie sind gleich 5 cm größer und wirken breiter. Ein ganz anderes Lebensgefühl. Denn wieder gibt es mehr Luft und das bedeutet: Besser denken, besser fühlen. Mein Vater hat diese Maßnahmen in einem Satz zusammengefasst, der mich mein Leben lang begleitet: Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist! Versuchen Sie es einmal!
Jutta Johannwerner