Kategorie: Allgemein

Ein herzliches Dankeschön an alle Briefeschreiber!

Fast 200 Briefe, Karten und Basteleien konnte Ulrike Langer, Gemeindereferentin im [ka:punkt], heute im St. Vinzenz-Krankenhaus überbringen. Sie hatte die Aktion “Mut-mach-Briefe” initiert und bedankt sich hiermit bei allen, die geschreiben, gemalt und gebastelt haben:

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und liebe Lehrer und Sie Lieben alle aus und um den [ka:punkt] herum! Um die Mittagszeit konnte ich die erste Ladung der wunderbaren Osterbasteleien, sowie der liebevoll geschrieben und gemalten Postkarten und Briefe im Vinzenzkrankenhaus abliefern. Die Freude und der Dank dort sind sehr groß! Sogar der Klinikdirektor, Herr Dr. Fenski, die evangelische Seelsorgerin, Frau Rehbein und der katholische Seelsorger, Herr Algermissen, haben sich Zeit genommen, um Eure und Ihre Mut-mach-Briefe zu würdigen.
Eure und Ihr Ulrike Langer

Die Aktion geht natürlich weiter. Hier dazu weitere Informationen.

Briefe sollen Mut machen

Mit so einer Resonanz haben wir nicht gerechnet: Auf unseren Aufruf, “Mut-mach-Briefe” für Patientinnen und Patienten des Vinzenz-Krankenhauses zu schreiben, haben wir viele Postkarten, Briefe, aber auch selbstgebastelte Mut-und Freudemacher erhalten, die wir jetzt über die Klinikseelsorge an die Kranken weitergeben. Beteiligt haben sich auch viele Schülerinnen und Schüler von der Bonifatiusschule, die dort zur Zeit in der Notbetreuung sind. Sie waren besonders fleißig und haben sehr liebevolle Grüße geschrieben, Bilder gemalt und sogar Papierblumen und andere Basteleien erstellt. Sie wenden sich nicht nur an die Patient*innen, sondern auch an die Ärzt*innen und das Pflegepersonal. An sie haben die Kinder zahlreiche Dankeschön-Grüße und andere Aufmunterer adressiert. Neben den Kinder haben sich aber auch schon Erwachsene beteiligt. Wir führen diese Aktion fort und laden dazu ein, weitere Mut-mach-Briefe zu schreiben.

Solidaritätsaktion: “Mut-mach-Brief” fürs Krankenhaus

Wir alle befinden uns z.Zt. im Ausnahmezustand. Für Patient*innnen und Mitarbeiter*innen im medizinischen Dienst in den Kliniken gilt das jedoch momentan ganz besonders. Seit es nicht mehr möglich ist, Kranke und Alte in den Einrichtungen zu besuchen, müssen diese zusätzlich zu ihrer Erkrankung mit der Trennung von lieben Menschen und Besucher*innen klar kommen.

Deshalb kam mir die Idee, mit Hilfe der katholischen Schulgemeinschaften und der Dienstgemeinschaft im [ka:punkt], einen Mut-mach-Brief oder -Karte zu schreiben,  frei nach dem Motto, „Ich kenne dich zwar nicht aber ich wünsche dir alles Gute und ich schicke dir gute Gedanken. Du sollst nicht allein sein!“

Es soll dabei um die Vermittlung von Ermutigung, Zuversicht, Kraft gehen, dem Gefühl, nicht alleine zu sein, dem Teilen von Lebensfreude. Der katholische Klinikseelsorger Thorsten Algermissen aus dem Vinzenzkrankenhaus hat mit seinem Seelsorgeteam und der dortigen Klinikleitung das OK für die Aktion gegeben. Sie freuen sich auf Post!

Wäre das nicht eine wunderbare Solidaritätsaktion?Wenn Sie einen solchen Mut-mach-Brief schreiben möchten, oder besser noch eine Mut-mach-Karte, dann schicken Sie diese doch bitte an:

[ka:punkt]
Ulrike Langer, Mut-mach-Brief
Grupenstraße 8
30159 Hannover

Unsere Post wird noch ausgetragen und sicher abgeliefert. Wir leiten die Briefe/Karten dann weiter ans Krankenhaus.

Bild: Peter Weidemann
In: Pfarrbriefservice.de

Wert(e)volle Zeit – trotz Corona…

Wer hätte gedacht, wie die Zeit – oder zumindest unsere Wahrnehmung von Zeit – sich verändern würde, als wir die Aktion “wert(e)volle Zeit” geplant haben. Auf einer Schreibfolie auf unserem Schaufenster zur Grupenstraße hin wollten wir die Passantinnen und Passanten einladen, ihre spontanen Gedanken aufzuschreiben. Nicht virtuell, sondern physisch. Nicht digital, sondern analog. Mit Filzschreiber, als intuitives Schreibgespräch, dialogisch, kommunikativ. Die Zeit bis Ostern – die Fastenzeit – als Zeitraum nutzen, um mitzuteilen, was einem wertvoll ist. Relativ bald füllte sich die Fläche: Vor allem mit Dingen, die man nicht kaufen kann: Gesundheit, Freundschaft, das Erleben der Natur, Glaube und Gottvertrauen. Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat vieles verändert. Die Straße vor dam [ka:punkt] ist, wie die ganze Innenstadt, weitgehend menschenleer. Der [ka:punkt] ist geschlossen. Die Fastenzeit bekommt unter dem Umgang mit dem Virus einen ganz eigenen Charakter. Gezwungenermaßen verzichten wir auf vieles, was uns so selbstverständlich ist: Soziale Kontakte, die Tasse Kaffe im Forum, Begegnungen, Konzerte, Gottesdienste, Reisen. Und gleichzeitig stellt sich etwas ein, was manche Entschleunigung nennen, Konzentration auf das Wesentliche, Mitgefühl und Solidarität. Auch wenn so ziemlich alles abgesagt ist: Ostern ist nicht abgesagt. Wir werden das Fest des Lebens dieses Jahr nur ganz anders feiern. Mit geschärftem Blick. Und wenn das Leben wieder an Normalität gewinnt, werden wir spüren, was sich verändert hat. Vielleicht war es im Rückblick auch eine wert(e)volle Zeit.

Mein Weg zur Arbeit – heute mal ganz anders!

Es ist 8.30 Uhr, das Frühstück war gut. Normalerweise fahre jetzt mit dem Fahrrad zum Bahnhof, dann weiter mit dem Zug nach Hannover und zu Fuß geht’s dann zum [ka:punkt]. Zugfahren fehlt mir nicht wirklich, die Bewegung dafür umso mehr. Mir tut es gut, morgens mit dem Rad zu fahren. Das hilft mir wach zu werden. Es ist schön, den Fahrtwind auf der Haut zu spüren.

Nach einer Woche Autofahren und den ersten Tagen am privaten

[ka:punkt]

Schreibtisch zuhause habe ich heute entschieden, wieder „zur Arbeit zu gehen“. Das Wetter ist wunderbar, die Sonne scheint. Es ist noch leicht gefroren. Also nichts wie los. Schon bin ich hinter unserem Haus. Noch kurz durchs Viertel und das Feld und der Hügel liegen vor mir. Welch ein Luxus!

Das geht in der Stadt nicht ganz so schnell. Wenn Sie möchten, kommen Sie in Gedanken gerne mit. Ich habe eh gerade an Sie und Euch, an die Menschen, die tagtäglich in den [ka:punkt] kommen und die, die unserem Haus eng verbunden sind, gedacht. „Liebe Grüße und A Dios!“

Hören sie auch die Stille morgens in der Stadt – und so früh ist es doch jetzt gar nicht mehr. Momentan fahren kaum Autos, man begegnet keinen oder nur wenig Menschen.

Gerade habe ich den Feldweg erreicht. Es geht bergan und mein Schritt ist zügig. Schnell wird mir warm. Die Nasenspitzte ist ganz kalt. Doch das macht nichts. Die Luft ist sauber, klar, ein wenig eisig. Atmen tut gut! Es macht Freude, so richtig durch zu schnaufen und alles auszuatmen.

Probieren Sie das doch auch mal aus, vielleicht morgen an Ihrem offenen Fenster! Vielleicht finden Sie ja Gefallen an der kleinen Sauerstoffdusche zu Beginn des Tages oder mal zwischendurch!

Ich gehe weiter. Die Sonne erleuchtet die Natur, die Farben sind unglaublich intensiv. Alles liegt in einem zauberhaften Licht. Auf Höhe der Schafweide stoppe ich kurz – ein Foto für Sie und Euch.

Ich bin so froh, dass ich mich aufgerafft habe und wirklich zu meinem Arbeitsplatz gehe. Es fühlt sich ganz anders an, wenn ich mich vorher richtig bewegt habe und nicht nur den Raum wechsele. Und so ganz nebenbei werde ich auf diesem Weg sogar noch mit wunderschönen Bildern der Natur beschenkt. Mir hilft das aufzutanken.

Noch ein paar Meter weiter und ich bin oben angekommen. Jetzt begegnet mir der erste Mensch, ein Läufer. Ganz schön schnell ist der. Ich hingegen versuche das Tempo zu reduzieren, gönne mir einen Blick über die Stadt, die noch im Dunst liegt.

Dankbarkeit spüre ich und ich fühle mich gestärkt und gewappnet, im wahrsten Sinne des Wortes in Richtung Dunst zu gehen. Doch damit kommen auch wieder all die Fragen. Die möchte ich jedoch noch gar nicht hören. Jetzt gehe ich! Auf Fragen suche ich nachher wieder Antworten! Tatsächlich hilft mir das Ausatmen dabei, mich wieder auf den Weg zu konzentrieren. Gut hinstellen, einatmen und ganz tief ausatmen, so lange, bis fast nichts mehr geht. Hat geholfen! Ich sehe die Schlüsselblumen, die von der nächtlichen Kälte noch ganz schlapp sind. Ich sehe Motive, die ich für meine Kartensammlung fotografiere. Ich sehe ganz viel Schönes in der momentan auf den Kopf gestellten Welt. Danke!

Schon stehe ich wieder vor meiner Haustür! Der Weg tat gut und vielleicht kann ich mich später davon überzeugen, auf diese Weise den Rückweg anzutreten. Darauf hoffe ich!

Und Sie, hat Ihnen der kleine Weg zur Arbeit gefallen?

Sie können schreiben: oder auch anrufen Mi, Do ist mein Handy an: 01789692657. Probieren Sie es einfach!

Die offene Beratung im Forum läuft auch weiter von Montag bis Freitag per Telefon unter: 0511 270139 13

A Dios auf Ihrem/ Eurem Weg!

Trotz Corona: Wir machen weiter – nur anders…

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Corona hat auch den [ka:punkt] im Griff. Bei uns ist es leer, wo sonst immer viel Betrieb und Lebendigkeit anzutreffen ist. Aber wir sind auch weiterhin für Sie da! Alle Beratungsstellen sind telefonisch für Sie erreichbar. Schauen Sie unser Video. Wir freuen uns, wenn wir uns bald wieder persönlich begegnen können!

Das Forum ist geschlossen – Veranstaltungen fallen aus!

Um die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu unterstützen, bleibt das Forum mit dem Cafe-Bereich bis voraussichtlich 19. April geschlossen. Alle Veranstaltungen, Gottesdienste und Gruppentermine fallen bis 15. Mai aus.

Die “Beratung im Forum” bieten wir Ihnen in Form von Telefongesprächen an. Rufen Sie Montag-Freitag von 14:00-17:30 an. Telefon: 0511/270 739-13.

Alle anderen Beratungsstellen im Haus kontaktieren Sie bitte direkt, um Gesprächstermine zu erfragen. Für alle gilt, dass im Rahmen der aktuellen Schutzmaßnahmen direkte Kontakte zu vermeiden sind. Es werden vornehmlich Telefon-, Online- oder Videoberatungstermine zur Verfügung gestellt.

Bleiben Sie bitte gesund, passen Sie auf sich auf und hoffentlich sehen wir uns bald wieder!

Das Team des [ka:punkt]

Kopf hoch

Sie haben Stress? Und man sieht es Ihnen auch an? Sie ärgern sich? Und das merkt man auch?
Na klar, denken Sie vielleicht, schließlich drücken wir mit unseren Körper aus, was in der Seele gerade los ist. Stimmt, denn der Gemütszustand beeinflusst unseren Körper. Und so laufen wir mit hängenden Schultern oder knallrotem Kopf herum. Aber umgekehrt geht es genau so: Wir können mit unserer Körperhaltung unsere Stimmung beeinflussen. Versuchen Sie es einmal: Kopf hoch!
Dadurch verändert sich Ihre Stimmung sofort. Denn der Atem fließt leicht und gelöst und der ist wesentlich für Ihr Wohlgefühl. Sie fühlen sich kraftvoller und energiegeladener. Brust raus! Mit der Schulter die Brust ein wenig herausstrecken – und Sie sind gleich 5 cm größer und wirken breiter. Ein ganz anderes Lebensgefühl. Denn wieder gibt es mehr Luft und das bedeutet: Besser denken, besser fühlen. Mein Vater hat diese Maßnahmen in einem Satz zusammengefasst, der mich mein Leben lang begleitet: Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist! Versuchen Sie es einmal!
Jutta Johannwerner