Kategorie: Allgemein

GOTT.VOLL – 40 Tage in unserer Stadt unterwegs

Vom 2. März – 16. April bieten wir Impulse für jeden Tag der Tag der Fastenzeit an.

Hingehen, hinhören, hinsehen und wahrnehmen.

Sich neu auf das eigene Umfeld, die eigene Stadt, die Nachbar*innen, Freunde und Fremde einlassen.

Gott dort entdecken, wo er schon vor langer Zeit hingezogen ist – mitten in Hannover.

Gott, der in die Nachbarschaft zieht.

Gott, der den Menschen nahekommt, sie intensiv kennenlernt, einer von ihnen wird.

Gott, der hinsieht. Gott, der wahrnimmt.

Im Forum vom [ka:punkt] gibt es das Kartenset für die 40 Tage zum Mitnehmen. Wir teilen die Impulse jeden Tag auf Instagram und facebook.
Du kannst dir die Impulse aber auch mit diesem Link über eine kostenlose App oder den Browser öffnen:

https://calendar.myadvent.net/?id=3zoja7tgwdd0njfg0ulmaubfsphsoe6z

Am 29. März bist Du um 19 Uhr in den ka:punkt eingeladen, da teilen wir Brot, Zaziki, Saft und unsere Perspektiven und Erfahrungen in der Stadt.

Anmeldung und mehr Infos:

Dank für das Material an das freshX-Netzwerk!

Unser Schwerpunktthema

Eine Mitarbeiterin sagte mir neulich: „Wissen Sie, was an der Erfahrung der Lock-Downs gut war? Ich habe gemerkt, dass ich die ganzen vielen Verabredungen, Feiern und Events gar nicht brauche. Den Stress muss ich mir in Zukunft nicht mehr antun.“

Der Lock-Down als Erfahrung der Entschleunigung – einige Menschen haben das so beschrieben. Aber es gab auch viele, die den Lock-Down als Schritt in die Einsamkeit erlebt haben. Abgeschnitten von menschlicher Kommunikation, ausgegrenzt aus dem alltäglichen Leben. Keine positive Entlastung, sondern eine seelische Belastung.

Was macht den Unterschied? Wir möchten uns dem Thema Alleinsein, Einsamkeit, Gemeinsamkeit aus verschiedenen Richtungen nähern. Gegen die Einsamkeit haben wir unterschiedliche Informationsveranstaltungen: Was kann der kommunale Seniorendienst der Stadt Hannover an Unterstützung (z.B. beim Thema Digitalisierung) leisten? Was bieten Freizeitclubs an?

Andererseits gibt es auch heute Menschen, die die Einsamkeit suchen und zu Eremiten werden.
„Was macht Einsamkeit erstrebenswert?“, fragen wir die Journalistin Dr. Ebba Hagenberg-Miliu. Sie hat sich mit der ausdrücklich gewählten Einsamkeit von Menschen auseinandergesetzt und erzählt uns von Motiven und Erfahrungen der Eremiten in heutiger Zeit. Was genau ist eigentlich Einsamkeit und wie unterscheidet sie sich vom „Alleinsein“? Das fragen wir den Pädagogen Thomas Hax-Schoppenhorst.

Und natürlich tun wir auch etwas für Gemeinsamkeit: Wir laden zur biblischen Weinprobe und zu Kabarett mit Matthias Brodowy ein, zu Kaffee und Kuchen an Fronleichnam und zu Musik bei der Fête de la Musique. Aber auch unsere “Dauerbrenner” sind dabei: Kinoabende, Fahrradtouren, Bibliolge und andere. Sie sehen, es ist wieder ein buntes Programm und wir hoffen, dass etwas für Sie dabei ist. Schauen Sie in unseren Veranstaltungskalender!

Auf jeden Fall freuen wir uns, wenn wir Sie bei uns im [ka:punkt] begrüßen dürfen!

Jutta Johannwerner

Große Freude über neue Mitarbeiterin

Zum Jahresbeginn hat mit Anna-Lena Passior eine neue Mitarbeiterin im [ka:punkt] ihre Stelle als Gemeindereferentin angetreten. Propst Dr. Christian Wirtz begrüßte die 25-Jährige vor der Heiligen Messe im Forum am 7. Januar und wünschte ihr viel Glück und Segen bei ihrer neuen Tätigkeit. Leiterin Jutta Johannwerner freut sich besonders, dass mit der jungen Kollegin auch frische Impulse für den [ka:punkt] kommen und neue Zielgruppen angesprochen werden.

Die gebürtige Gehrdenerin hat nach ihrem Abitur zunächst Auslandserfahrungen beim Freiwilligendienst in Kenia gemacht und danach in Paderborn Religionspädagogik studiert. Die letzten drei Jahre hat sie in einer Kirchengemeinde in Stade als Gemeindeassistentin gearbeitet und tritt nun mit dem Abschluss ihrer zweiten Dienstprüfung ihre erste Stelle als Gemeindereferentin an.

Gespannt ist sie, neben der Mitarbeit im Forum, bei Veranstaltungen und in der Seelsorge, auf die Weiterentwicklung des [ka:punkt]. “Ich freue mich schon jetzt über alle Begegnungen und Gespräche!” sagt die Religionspädagogin, die mit einem Stellenanteil noch einen weiterführenden Masterstudiengang in Transformationsstudien absolviert: Wie können Veränderungsprozesse in Kirche und Gesellschaft begleitet und initiiert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die besondere Verbindung von Sozialer Arbeit und Theologie und reflektiert damit eine wichtiges Zukunftsthema. Und damit ist die Gemeindereferentin, die die Nachfolgerin von Ulrike Langer antritt, im [ka:punkt] doch genau an der richtigen Stelle!

Herzlich Willkommen im [ka:punkt]!

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

Wir vom [ka:punkt] wünschen allen unseren Freunden, Gästen, Nutzerinnen und Nutzern ein fröhliches, friedliches Weihnachtsfest und viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen im neuen Jahr 2022! Wir freuen uns auf Ihren Besuch und hoffen, dass wir uns bald wieder sehen.

Ihr [ka:punkt] – Team

Adventsweg Hannover – Ein Interaktiver Stadtrundgang

Einen Stadtrundgang mit Erklärungen zu interessanten Sehenswürdigkeiten, verknüpft mit Infos zu Advent und Weihnachten, bieten wir zusammen mit der Stelle “Kirche im Blick” von der ev. -lutherischen Marktkirchengemeinde und der ev.-reformierten Gemeinde Hannover an. Unter dem Motto “Sehen, hören, mitmachen” gibt es neben Bildern, Texten und Podcast auch ein Quiz mit Gewinnmöglichkeit.

Zwischen dem 28.11.21 und dem 6.1.22 können Sie mit Ihrem Smartphone und der kostenlosen App “Actionbound” einen ökumenischen Adventsweg durch Hannover gehen. Wir verbinden Sehenswürdigkeiten der Stadt mit weihnachtlichen Themen und am Schluss kann man eine “Hitjepuppe” (traditionelles hannoversches Weihnachtsgebäck) gewinnen.

Was ist “geistliche Begleitung”?

Frau S. ruft mich an und fragt, ob sie mit mir reden kann. Sie ist besorgt, weil sie das Empfinden hat, dass ihr ein großer Teil ihres Vertrauens in das Leben und in Gott abhandengekommen ist. Seit dem Tod ihres Mannes treibt sie das um, und sie hat eine große Sehnsucht danach, wieder Vertrauen zu können.

Frau B. hat nach langer Pause wieder Kontakt zu ihrer Mutter bekommen. Eine belastete Beziehung. Sie fragt sich: „Wie kann ich diese Beziehung gestalten? Wie kann ich vergeben, was schicksalhaft zwischen uns steht? Wie kann ich zu ihr finden, ohne mich zu ‚missachten‘? Wie kann ich mit Schuld und Schuldig-bleiben meinen Frieden finden?“

Herr K. ist empört über die Kirche. Zu vieles, was er nicht nachvollziehen kann, zu vieles,
was er rundweg ablehnt, zu vieles, was ihn richtig aufwühlt. Und dennoch gibt es die Erfahrungen des Glaubens in seinem Leben – schöne Erfahrungen von Geborgenheit, von
Gemeinschaft, von Aufgefangenwerden. Mit diesen Erfahrungen hat er gelernt, Gott
in seinem Leben zu entdecken und Gott hat ihm immer geholfen – aber die Kirche?! „Wie kann ich diesen Zwiespalt zusammenbringen?“, fragt er sich, „oder muss ich das gar nicht?“

Vielleicht beschäftigt auch Sie die Frage, was in Ihrem Leben noch fehlt, oder wie Sie sich selbst besser verstehen können. Vielleicht gibt es eine unklare Sehnsucht in Ihnen oder Sie sind ratlos, wie Sie mit den Herausforderungen Ihres persönlichen Lebens umgehen können.

Vielleicht möchten Sie sich mit Ihren Glaubensfragen auseinandersetzen oder Ihre Position zur
Kirche neu bestimmen. Gespräche als Hilfe auf dem Glaubensweg

Geistliche Begleitung ist eine Möglichkeit, das eigene Leben mit Gott ins Gespräch zu bringen und es aus dieser Beziehung heraus mehr und mehr zu verstehen und zu gestalten. Dabei geht es in regelmäßigen Gesprächen um das alltägliche Leben, Wachstum, Krisen und Veränderung.

Wenn Sie an solchen Gesprächen interessiert sind, wenden Sie sich gern an mich. ich stehe Ihnen als gelistliche Begleiterin zur Verfügung.

Kontakt: Jutta Johannwerner, Telefon 0511 270 739-41,


Freiheit auf drei Rädern

Malteser bieten Rikschatouren gegen die Einsamkeit

Sie bieten Platz für zwei Gäste und ganz viel frischen Wind – die Fahrrad-Rikschas der Malteser nehmen Fahrt auf! Im Rahmen ihres von der Bundesregierung geförderten Projektes „Miteinander – Füreinander“ laden sie alleinstehende oder einsame Senioren zur gemeinsamen Ausfahrt und ermöglichen ihnen so die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen oder Gemeinschaft stiftenden Aktivitäten.

Gesteuert werden die Rikschas, die über 65 kg Leergewicht, stufenlos verstellbare Gangschaltung und 250 Watt E-Leistung verfügen, von Ehrenamtlichen, die extra für diese Aufgabe geschult wurden.

Wohlfühlgeschwindigkeit bei zehn Stundenkilometern

Neben Gesellschaft, Spaß, und Kultur wird natürlich auch die Sicherheit großgeschrieben. Darum gehört das Verhalten im Straßenverkehr ebenso zur Ausbildung der Ehrenamtlichen wie die Erste-Hilfe. Auch die Rikschas selbst sind gut gesichert: Haltestange für die Passa[1]giere, Beckengurt und pannensichere Reifen gehören selbstverständlich dazu.

Die Wohlfühl-Reisegeschwindigkeit dürfte daher bei nur zehn Stundenkilometern liegen. Sehr viel schneller zu fahren kostet Kraft und letztlich auch Akku-Leistung, die im Normalfall für rund 70 Kilometer reicht. Aber auf die Entfernung kommt es auch nicht unbedingt an: Nette Gespräche, Unterhaltung und frische Luft sind viel wichtiger.

Projektkoordinatorin Andrea Eckhoff-Rosenbaum von den Maltesern, die auch im [ka:punkt] vertreten sind, steht für weitere Informationen zur Verfügung. Sie ist unter der (01 60) 95 81 96 41 oder per E-Mail an zu erreichen.

Adios und Dankeschön! Abschied von Ulrike Langer

Die rote Clownsnase war ein Markenzeichen der Gemeindereferentin: Mit Humor, Phantasie und Begeisterung hat sie über acht Jahre das Leben im [ka:punkt] mitgestaltet. Jetzt wurde die Hildesheimerin mit einer – coronabedingt – kleinen Abschiedsfeier verabschiedet.

Ein bunter Strauß voller schöner Erinnerungen und Komplimente kam zusammen, als Jutta Johannwerner als Leiterin des [ka:punkt] und Hildegard Kopp für die Ehrenamtlichen ihre ganz persönlichen Rückblicke auf die Zeit mit der Seelsorgerin hielten. Ob “segensreiche Sommerabende”, “Beer and Hymns”, oder Osterhasendemo – viele außergewöhnliche Veranstaltungsideen habe sie umgesetzt.

Die Kirche in der Stadt zu repräsentieren und auf überraschende Weise den Menschen näher zu bringen, sei ihr Anliegen gewesen. In zahlreichen Gesprächen, ob mit Ehrenamtlichen, in der Beratung im Forum oder mit Menschen, die wieder in die Kirche eintreten wollten, sei sie den Menschen auf Augenhöhe und mit Humor begegnet.

Jetzt geht sie zurück in ihre vorherige Tätigkeit als Klinikseelsorgerin. Wichtig war ihr dafür noch der Abschiedssegen für ihren weiteren Weg und für den [ka:punkt], seine Mitarbeiter*innen und Gäste. Pater Nikolaus Nonn sprach diesen Segen im Rahmen einer kurzen Andacht. Adios und Dankeschön!

Verlängert bis 28.6.21: Segensreicher Frühlingsabend

“…und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit!”

(Ps 145,15b)

Herzlich Willkommen zu dieser ungewöhnlich guten Veranstaltung: Segensreicher Frühlingsabend – Hörgenuss für zuhause!

Gönnen Sie sich mit segensreicher Lyrik und schöner Musik eine kleine Auszeit und lassen Sie sich von uns durch einen segensreichen Frühlingsabend leiten.

Kochen Sie sich ihr Lieblingsfrühlingsrezept oder gönnen Sie sich für die halbe Stunde eine Tasse Kaffee oder Tee zur Entspannung.

Hier finden Sie die Audiodatei zum Anhören:

Drücken Sie einfach auf Start und genießen Sie. Mit der Pausentaste können Sie Audiodatei anhalten und auf der Verlaufsleiste vor- und zurückspringen.

Bei Bedarf erhalten Sie eine gedruckte Textversion an der Infothek im [ka:punkt].

PS: Am Mi. 19.05. um 18:00 Uhr laden wir zu einem kurzen Austausch per Zoom ein.

Unter diesem Link können Sie dem Zoom-Meeting beitreten: https://zoom.us/j/93301237408?pwd=bWh3YWx0cW4vRnlBM2FYeWpCN2xNZz09

Meeting-ID: 933 0123 7408, Kenncode: 636747

Oder Sie erreichen uns über die unten genannten Kontaktdaten.

Gesegnete Mahlzeit
wünschen

Jeremias Pfeiffer, Musik
Maria Hasler, Kath. Fabi Hannover, , 0511-1640573
Ulrike Langer, [ka:punkt], , 0511-27073943

Wir freuen uns über eine Basisspende von 5,- € für diese Veranstaltung.
Stichwort: „Frühlingsabend“
Konto vom [ka:punkt]: IBAN:DE88 520604100300617717

Mittagsgebet “to go” am Gartenzaun – auch online

Jeden Tag findet im Raum der Stille im [ka:punkt] das Mittagsgebet statt: Eine kurze Unterbrechung in der Mitte des Tages um den Trott zu verlassen, um zur eigenen Mitte zurückzukehren und neue Impulse für den Tag zu bekommen… Wenn – ja, wenn nicht gerade die Pandemie wäre und der Lockdown die Versammlung im Raum der Stille verhindert.

Aber beten kann man trotzdem – und wir laden ein zum Mittagsgebet “to-go”. Immer am Dienstag finden Sie am Gartenzaun vor dem [ka:punkt] einen neuen Text für die Woche. Ein Mittagsgebet, das Sie sich mit nach Hause nehmen, oder hier auf der Homepage direkt lesen und mitbeten können.

Zusätzlich laden wir herzlich ein, immer am Mittwoch um 13:00 Uhr das Mittagsgebet in der Marktkirche zu besuchen. So lange das Mittagsgebet nicht im Raum der Stille stattfinden kann, werden wir immer wieder zu Gast in der Marktkirche sein können.

Hier die Mittagsgebete zum Herunterladen und Mitbeten für die jeweils aktuelle Kalenderwoche (KW):