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Kaum zu glauben…

Haben Sie die Fernsehsendung mit diesem Titel schon einmal gesehen? Da kommen Menschen mit besonderen Geschichten oder Fähigkeiten ins Studio und das Rateteam muss mit einem etwas verquasten Hinweis und den richtigen Fragen herausfinden, was denn kaum zu glauben ist.
Auf die richtigen Fragen kommt es an!

Kaum zu glauben

Im NDR wird gerade wieder der/die Behindertensportler*in des Jahres gewählt. Beeindruckend, mit welcher Energie und Motivation Menschen es schaffen, sich aus den Defiziten und dunklen Zeiten herauszuarbeiten und sich nicht unterkriegen zu lassen. Sie schaffen es, neue Ziele zu entdecken, die sie erfüllen, die ihnen Kraft geben und durch die sie ein glückliches, erfülltes Leben führen.
Auf die richtige Einstellung kommt es an.

Kaum zu glauben

Seit Monaten wird unser Leben bestimmt von etwas, was wir mit unseren bloßen Augen gar nicht sehen können: einem Virus. Aber es ist ja nicht nur das Virus, das unseren Alltag (im Moment) bestimmt. Unser Alltag ist voll von Dingen, die wir nutzen und die wirken, ohne dass wir sie sehen können: Radiowellen, Strom oder UV-Licht zum Beispiel.
Auf die richtige „Sehhilfe“ kommt es an.

Kaum zu glauben

Wir feiern Ostern. Kaum zu glauben, was uns da berichtet wird. Vielleicht weiß deshalb jeder 5. Deutsche überhaupt nicht mehr, was an Ostern gefeiert wird. Zu unglaubwürdig, zu skurril: Jesus ist von den Toten auferstanden. Das Leben hat den Tod besiegt. Eine Botschaft gegen alle Naturgesetze. Eine Botschaft gegen alle Erfahrung. Ist das wirklich so?
Da wird einer Mutter gesagt: „Nach unserer Erfahrung wird Ihr Kind immer auf Hilfe angewiesen sein und niemals alleine leben können.“ Heute arbeitet dieses Kind Vollzeit in einem ganz normalen Beruf und ist Paraspitzensportler. Ein Auferstehungserlebnis?
Da kommt einer, der sieht aus wie aus einer anderen Welt: extravagant, arrogant, kein Sympathieträger. Und dann werden die richtigen Fragen gestellt und er entpuppt sich als jemand der sich mit Herzblut engagiert für Menschen auf der Schattenseite des Lebens. Ein Auferstehungserlebnis?

Zu glauben ist,

dass der Tod nicht nur am Ende unseres Lebens steht, sondern auch schon mitten drin. Wir brauchen die richtigen Fragen, wir sollten mit dem Unwahrscheinlichen rechnen und offen für Wunder sein, wir brauchen „Sehhilfen“, die uns möglich machen, die Wirkung der Auferstehung zu erleben.

(Jutta Johannwerner)